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Pressemitteilung BoxID: 297207 (Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland)
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Georg-Eckert-Institut und Kultusministerkonferenz zeichnen "Schulbuch des Jahres" auf der Leipziger Buchmesse aus

(lifePR) (Bonn, ) Zum ersten Mal wurde der Preis "Schulbuch des Jahres" verliehen, den das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung ins Leben gerufen hat. Hierfür hat die Kultusministerkonferenz mit ihrem Präsidenten Ties Rabe (Hamburg) die Schirmherrschaft übernommen. Der Preis ist eine Auszeichnung, die Autoren, Herausgeber und Schulbuchverlage für die Entwicklung und Produktion innovativer Schulbücher prämiert und diese öffentlich bekannt macht. Der Preis soll zudem den Stellenwert des Schulbuchs im Unterrichtsalltag und seine gesellschaftliche Bedeutung hervorheben und zu einer fortlaufenden Verbesserung und Weiterentwicklung von Schulmaterialien beitragen.

"Besonders im Kontext der Einführung von Bildungsstandards werden aktuell große Herausforderungen an das Schulbuch gestellt. Es gilt, neue Aufgabenformate aufzunehmen, Differenzierungen nach unterschiedlichen Anforderungsniveaus zu ermöglichen und individuelle Schwerpunkte zu setzen", betont Staatssekretär Prof. Dr. Jürgen Staupe (Sachsen), der die Kultusministerkonferenz bei der Preisverleihung vertrat.

Die seit PISA geforderte Kompetenzorientierung im Unterricht verändert auch die Erwartungen an das Schulbuch: Früher war es eher am Themenkanon orientiert, heute ist es sehr viel freier in der inhaltlichen Ausgestaltung innerhalb der Vorgaben. Die methodische und didaktische Komplexität ist angestiegen.

"Wir müssen dafür sorgen, dass wir uns konstruktiv und zukunftsorientiert mit den Bildungsmedien auseinandersetzen. Darum bin ich froh, dass das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung mit der Auslobung des Preises 'Schulbuch des Jahres' neue Wege geht", unterstreicht Staupe.

Die Umsetzung des fachlichen und didaktischen Gesamtkonzepts der nominierten Schulbücher und ihr Innovationsgrad stehen dabei im Mittelpunkt. Dass sich auch die Kultusministerien der Länder am Prozess der Entwicklung der Jurierungskriterien beteiligt haben, zeugt vom hohen Stellenwerk des Preises auch in der Bildungspolitik. Der Preis wurde heute im Rahmen der Buchmesse Leipzig erstmals vergeben. Bereits bei der ersten Ausschreibung wurden 34 Vorschläge eingereicht, was das große Interesse am Schulbuchpreis unterstreicht.