Samstag, 27. Mai 2017


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Auftaktveranstaltung der Kultusministerkonferenz zur Umsetzung der Bildungsstandards am 7. September 2012 in Hamburg

Gesamtstrategie der Länder zum Bildungsmonitoring auf erfolgreichem Weg

(lifePR) (Bonn, ) Mit einer Reihe von drei themengleichen regionalen Veranstaltungen zieht die Kultusministerkonferenz Bilanz über die Umsetzung der Bildungsstandards für den Primarbereich sowie die Sekundarstufe I und gibt neue Impulse für die länderübergreifende Zusammenarbeit. "Zusätzlich wollen wir im Rahmen einer vierten und abschließenden Veranstaltung Anfang 2013 die bisherigen Erfahrungen nutzen, um Folgerungen für ein gemeinsames Vorgehen der Länder bei den Bildungsstandards für die Allgemeine Hochschulreife abzuleiten", informiert Ties Rabe, Präsident der Kultusministerkonferenz. Die Bildungsstandards für die Allgemeine Hochschulreife werden voraussichtlich Ende 2012 von der Kultusministerkonferenz verabschiedet.

Eingeladen sind Vertreterinnen und Vertreter der Bildungspolitik, -forschung und -verwaltung, der Landesinstitute und Gewerkschaften, der Eltern-, Lehrer- und fachdidaktischen Verbände. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen stehen die zentralen Handlungsfelder der Umsetzung von Bildungsstandards:
- eine standardbasierte Lehrplanentwicklung,
- die Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften,
- eine auf Standards und Kompetenzorientierung bezogene Schul- und Unterrichtsentwicklung.

"Die Beschlüsse der Kultusministerkonferenz zur Entwicklung der Bildungsstandards sind ein Meilenstein für vergleichbare Leistungsanforderungen in allen Ländern und belegen eindringlich die gesamtstaatliche Verantwortung der KMK", unterstreicht der Präsident.

Mit den Bildungsstandards steht den Ländern erstmals neben den verschiedenen internationalen Studien (PISA, IGLU, TIMSS) ein bundesweit geltender Referenzrahmen für einen Leistungsvergleich von Schülerinnen und Schülern in ausgewählten Fächern zur Verfügung. Die Leistungstests werden vom Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) an der Humboldt-Universität zu Berlin verantwortet und lösen seit 2009 die bisherigen Ländervergleiche im Rahmen von PISA (PISA-E) und PIRLS/IGLU (IGLU-E) ab.

"Hauptanliegen der Kultusministerkonferenz ist es, die Qualität von Lernprozessen auf hohem Niveau weiter zu verbessern. Ziel muss es sein, allen Schülerinnen und Schülern ein Mindestmaß an Kompetenzen zu vermitteln und dabei gleichzeitig auch den leistungsstärkeren Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden", betont Ties Rabe.

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