Fährlinie Kiel - Göteborg erhält neue Schiffe

Schwedenkai wird eine der leistungsfähigsten Terminalanlagen der Ostsee

(lifePR) ( Kiel, )
Auf der Linie Kiel - Göteborg werden zwei moderne RoPax-Schiffe die seit 1987/1988 eingesetzten Fähren "Stena Germanica" und "Stena Scandinavica" ablösen. Dies gab die Reederei am 9. März im Rahmen einer Pressekonferenz in Kiel bekannt. "Das ist eine hervorragende Nachricht für den Kieler Hafen, in den in den vergangenen Jahren viele Millionen Euro investiert wurden und zukünftig auch noch investiert werden, um ihn zukunftsfähig zu halten. Der Einsatz dieser beiden großen, neuen Fähren wird das Band zwischen Göteborg und Kiel noch fester machen", erklärte Kiels Oberbürgermeister Torsten Albig. Dr. Dirk Claus, Geschäftsführer der SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG: "Kiel ist schon heute wichtige Drehscheibe im Verkehr mit Skandinavien. Durch die neuen Schiffe der Stena Line gewinnt der Hafen gerade auch im Frachtbereich weiter an Bedeutung."

Bei den neuen Schiffen für die Kiel-Route handelt es sich um die "Stena Hollandica" und die "Stena Britannica", die die Namen ihrer Vorgängerinnen annehmen werden. Beide Schiffe sind 240 m lang, haben eine Ladekapazität von weit über 4.000 Spurmetern und können nach Umbau mehr als 1.000 Passagiere befördern. Dirk Claus: "Um eine reibungslose Schiffsabfertigung zu gewährleisten, entsteht am Schwedenkai derzeit eine der modernsten und leistungsfähigsten Terminalanlagen der Ostsee für große RoPax-Schiffe." Hierzu werden die Betriebsflächen am Schwedenkai logistisch optimiert, um Areale des heutigen Bollhörnkais erweitert und der Eisenbahnanschluss ertüchtigt. Zur schnellen Be- und Entladung der PKW- und LKW-Decks wird zudem eine neue RoRo-Brücke installiert. In Summe investiert die SEEHAFEN KIEL mit Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein rund 30 Mio. Euro. Der neue Schwedenkai wird zum 1. September 2010 betriebsbereit sein.

Teil der Abfertigungslogistik am Schwedenkai ist auch das neue 12-geschossige Terminalgebäude für die Stena Line. Über dem - in Zusammenarbeit mit der Reederei gestalteten - Frachtbereich in den unteren zwei Stockwerken erstreckt sich die großzügige Passagierebene mit den Landgängen vom und zum Schiff. Im darüber liegenden Bürotrakt des Gebäudes findet die Reedereiadministration ihren Platz; zudem stehen noch Büroflächen für Speditionen und Hafendienstleister zur Verfügung. Dirk Claus: "Das neue Terminalgebäude am Schwedenkai setzt Maßstäbe sowohl in funktionaler als auch in architektonischer Hinsicht. Wir sind stolz, der Stena Line eine erstklassige Terminalinfrastruktur und besten Service bieten zu können."
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