Dienstag, 21. Februar 2017


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Reallohnzuwachs 2009 von 2,6% im Bauhauptgewerbe

(lifePR) (Zürich, ) Im Jahr 2009 kam das Baustellenpersonal in den Genuss einer durchschnittlichen Lohnerhöhung von 2,2%. Dies ergab die Lohnerhebung per Ende Juli 2009 des Schweizerischen Baumeisterverbands. Der monatliche LMV-Durchschnittslohn über alle Lohnklassen und Lohnzonen lag bei 5'545 Franken ohne Anteil am 13. Monatslohn, Spesen und Zulagen. Die ausbezahlten Löhne übertrafen die Mindestlöhne um 5,3 bis 7,8%, je nach Lohnklasse.

Der Schweizerische Baumeisterverband konnte für seine Analyse knapp 40'000 Lohnmeldungen auswerten. Unter diesen dominieren mit rund 77% die Monatslöhne. Werden die Löhne über alle Lohnklassen und Lohnzonen, wie sie im Landesmantelvertrag LMV definiert werden, gemittelt, ergab sich Ende Juli 2009 ein durchschnittlicher Monatslohn von 5'545 Franken. Dies entspricht einem Anstieg von 2,2% gegenüber dem Februar 2008, als die letzte Erhebung durchgeführt wurde.

Markanter Reallohnanstieg

Das Baustellenpersonal konnte sich 2009 über einen deutlichen Anstieg der Reallohne freuen.Denn nach den Prognosen des SECO (Staatssekretariat für Wirtschaft) wird sich die durchschnittliche Teuerung 2009 auf -0,4% belaufen. Daraus ergibt sich, dass die Löhne dieses Jahr real um durchschnittlich 2,6% zugenommen haben.

Höchste Durchschnittslöhne auf dem Bau

Der Landesmantelvertrag im Bauhauptgewerbe garantiert den 13. Monatslohn. Für Lohnvergleiche mit andern Branchen, in denen diese Garantie nicht besteht, muss deshalb der 13. Monatslohn eingerechnet werden. Daraus ergibt sich für das Bauhauptgewerbe ein Durchschnittwert von 6'007 Franken. Damit dürfte das Bauhauptgewerbe die Lohnrangliste der verschiedenen Sparten im gesamten Baugewerbe anführen.

Durchschnittslöhne deutlich über den Basislöhnen

Gemäss der neusten verfügbaren Statistik des Bundesamtes für Statistik aus dem Jahr 2005 gehört das Bauhauptgewerbe bereits mit seinen Basislöhnen zu den absoluten Spitzenreitern aller Branchen mit einem Gesamtarbeitsvertrag1. Hinzu kommt die Tatsache, dass die ausbezahlten Löhne im Durchschnitt 5,3 - 7,8% über den Basislöhnen liegen, das Lohnniveau in Wirklichkeit also deutlich höher ist, als es mit den Basislöhnen bereits festgelegt wird.

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