SBV unterstützt Revision des Tierseuchengesetzes

(lifePR) ( Brugg, )
Ein Komitee hat gestern in Bern Unterschriften für das Referendum gegen das revidierte Tierseuchengesetz deponiert. Die Fachkommission Viehwirtschaft des Schweizerischen Bauernverbands unterstützt die Revision und lehnt das Referendum ab. Sie bringt für die Landwirtschaft verschiedene Verbesserungen. Gesunde Tierbestände stellen die Basis für eine glaubwürdige und wirtschaftliche Landwirtschaft dar. Die vom Referendumskomitee ins Feld geführten Argumente sind in weiten Teilen nicht korrekt.

Das Parlament hat im März 2012 das revidierte Tierseuchengesetz (TSG) verabschiedet. Eine Gruppierung ergriff dagegen das Referendum und deponierte heute in Bern die Unterschriften. Ob das Referendum effektiv zu Stande gekommen ist, muss sich erst zeigen.

Die Fachkommission Viehwirtschaft des Schweizerischen Bauernverbands sprach sich nach eingehender Beurteilung einstimmig für die Revision des TSG und gegen ein Referendum aus. In der Kommission haben Vertreter aller wesentlichen Nutztierkategorien Einsitz. Der Anstoss für die Revision kam aus der Landwirtschaft, weil das alte TSG den heutigen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Tiergesundheit in wichtigen Bereichen nicht mehr genügte. Die zunehmende Globalisierung mit dem intensivierten grenzüberschreitenden Waren- und Personenverkehr sowie die Klimaänderung bringen neue Anforderungen mit sich, um die Tiergesundheit zu erhalten und zu stärken. Das neue Gesetz geht darauf ein und bringt für die Nutztierhalter in verschiedenen Punkten Verbesserungen. So stärkt es beispielsweise die rechtliche Basis für die Prävention, die Überwachung und die Früherkennung von Tierseuchen. "Vorbeugen ist besser als Heilen" ist auch bei Nutztieren gefragt. Eine bessere Prävention trägt zu einer Reduktion der eingesetzten Tierarzneimittel bei. Zudem regelt das revidierte TSG auch die Finanzierung von Massnahmen im Bereich der Tiergesundheit besser.

Die Argumente des Referendumskomitees gegen das revidierte TSG kann der Bauernverband in weiten Teilen nicht nachvollziehen. So umfasst das Gesetz beispielsweise keine neuen Bestimmungen für Zwangsimpfungen.
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