SBV über harsche Kritik des Schweizerischen Fischerei-Verbandes überrascht

(lifePR) ( Brugg, )
Der Schweizerische Fischerei-Verband (SFV) hat anlässlich seiner Delegierten-versammlung die Landwirtschaft wegen deren Haltung in Fragen des Gewässerschutzes massiv kritisiert. Der SBV ist über diese harsche Kritik erstaunt. Einerseits hat der SBV mit dem SFV vor wenigen Tagen eine konstruktive Auslegeordnung über das Gewässerschutzrecht geführt, andererseits will der SBV in keinster Weise das neue Gewässerschutzgesetz in Frage stellen.

Anlässlich seiner heutigen Delegiertenversammlung hat der SFV die Landwirtschaft und den SBV harsch angegriffen. Der SFV wirft dem SBV vor, das neue Gewässerschutzgesetz in Frage zu stellen. Der SBV weisst diese Vorwürfe entschieden zurück. Der SBV stellt das geltende Gewässerschutzgesetz in keinster Weise in Frage und verlangt keine Anpassungen des Gesetzes. Er setzt sich lediglich dafür ein, dass das neue Gesetz so angewendet wird, dass sowohl die Anliegen des Gewässerschutzes als auch der landwirtschaftliche Produktion berücksichtigt werden. Konkret fordert der SBV lediglich, dass einerseits - wie im Gesetz festgeschrieben - die für die Lebensmittelproduktion wichtigen Fruchtfolgeflächen effektiv kompensiert werden, wenn diese wegen dem Gewässerschutz aus der Produktion fallen. Andererseits fordert die Landwirtschaft, dass die ausgeschiedenen Gewässerräume auch künftig sinnvoll landwirtschaftlich genutzt werden können.

Der SBV ist über die Vorwürfe des SFV insbesondere auch überrascht, weil die beiden Verbände vor wenigen Tagen eine intensive aber konstruktive Diskussion über das neue Gewässerschutzgesetz geführt haben. Dabei hat sicher herausgestellt, dass lediglich bei der Frage der Art der Bewirtschaft der Gewässerräume eine Differenz besteht, in den anderen Punkten haben SFV und SBV keine Differenzen. Der SBV hat beim Gespräch auch die Bereitschaft signalisiert, sich zur Vermeidung von Gülleunfällen und damit verbundenen Gewässerverschmutzungen zu engagieren.

Der SBV ist über die Vorgehensweise des SFV enttäuscht, ist aber offen einen konstruktiven Dialog mit dem SFV weiterzuführen.
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