Dienstag, 28. Februar 2017


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163 zusätzliche Züge, 80'000 zusätzliche Sitzplätze - und Zusatzkosten in Millionenhöhe

(lifePR) (Bern, ) Das Flugverbot wegen der Vulkanasche hatte auch grosse Auswirkungen auf die SBB. Für die gestrandeten Flugpassagiere setzte die SBB in den letzten Tagen insgesamt 163 Zusatzzüge ein. Zudem stellte sie den Nachbarbahnen 41 Wagen zur Verfügung für den Einsatz im Ausland. Die Kosten dieser Sonderleistungen belaufen sich auf mehrere Millionen Franken.

Für die Fahrgäste der Bahn hielten sich die Auswirkungen des Flugverbots in Europa in Grenzen. Die SBB führte zahlreiche internationale Züge doppelt und setzte zusätzliche Bahnwagen ein. Damit standen im internationalen Verkehr kurzfristig 11'000 zusätzliche Sitzplätze pro Tag zur Verfügung. Insgesamt führte die SBB im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Vulkanwolke in den ersten fünf Tagen 163 zusätzliche SBB-Züge ein. Im Ausland kamen zudem 41 weitere SBB-Wagen zur Verstärkung von internationalen Verbindungen zum Einsatz.

Insgesamt stellte die Bahn in den vergangenen sieben Tagen gegen 80'000 zusätzliche Sitzplätze im internationalen Verkehr zur Verfügung. Allein die Kosten für das ausserplanmässig eingesetzte Rollmaterial und das dafür benötigte Lok- und Zugpersonal belaufen sich auf 2,8 Millionen Franken.

Nicht eingerechnet sind dabei die Kosten für das anderweitig im Einsatz stehende Personal: Die SBB setzte ab Freitag vor einer Woche innert Stunden rund 100 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Billettverkaufsschaltern, in der Disposition, als Zugpersonal, Kundenlenker und für die kostenlose Hotline ein. Damit konnte der grosse Ansturm auf internationale Züge und der rasant gestiegene Bedarf an Beratungen schnell abgefedert und in geordnete Bahnen gelenkt werden.

Die kostenlose Hotline verzeichnete innert vier Tagen rund 1500 persönliche Beratungen. Gleichzeitig bewätigte der Railservice der SBB in Brig statt der durchschnittlichen 3500 Anrufe pro Tag bis zu 11'000 Anrufe täglich. Die SBB-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter leisteten allein in der Kundenbetreuung ausserplanmässig zusätzlich 5300 Arbeitsstunden. Das entspricht 660 Arbeitstagen oder drei "Mannjahren".

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