Sonntag, 17. Dezember 2017


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Zwei Bäume - eine Straße

Einmalige Aktion zum 25-jährigen Jubiläum der "Deutschen Alleenstraße" am "Tag der Alleen"

Bonn, (lifePR) - Zum „Tag der Alleen“ pflanzt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. (SDW) zeitgleich am nördlichen Beginn der „Deutschen Alleenstraße“ auf Rügen und am südlichen Ende am Bodensee neue Alleenbäume. Um 11.00 Uhr wird am 20. Oktober mit einer Schwarzpappel eine Lü-cke in der berühmten Pappelallee zur Insel Reichenau geschlossen.

Vorstandsmitglied der Deutschen Alleenstraße Christoph Rullmann wird zusammen mit Ministerialdi-rigent Gert Klaiber, Leiter der Abteilung Straßenverkehr, Straßeninfrastruktur des Verkehrsministeri-ums Baden-Württemberg und Karl-Wilhelm Röhm MdL, Vorsitzender der SDW Baden- Württemberg auf der Reichenau den neuen Baum pflanzen.

Viele der schönsten deutschen Alleen liegen an der 2.900 km langen „Deutschen Alleenstraße“. Kurz nach der Wiedervereinigung hat sich die SDW zusammen mit dem ADAC für den Fortbestand der wertvollen Alleen im Osten Deutschlands eingesetzt und die „Deutsche Alleenstraße“ ins Leben geru-fen. Ein Band aus Bäumen, das Ost mit West verbindet und ein Leuchtturmprojekt des Alleenschutzes ist.

Nach Schätzungen gibt es deutschlandweit noch ca. 20.000 Kilometer Alleen. Gefährdet sind sie vor allem durch den Straßenausbau, die industrielle Landwirtschaft, durch unsachgemäße Schnittmaß-nahmen und den Einsatz von Tausalzen.

„Alleen sind ein einzigartiges Natur- und Kulturgut. Als prägende Bestandteile unserer Kulturland-schaft übernehmen sie eine Vielzahl gestaltender und ökologischer Funktionen. Als Teil des Bio-topverbundsystems vernetzen sie Lebensräume miteinander“, erläutert Gert Klaiber. „Trotz aller Vorteile muss bei Alleen auch den Belangen der Verkehrssicherheit Rechnung getragen werden“, so Klaiber weiter. „Es geht darum, bestehende Alleen zu erhalten und wo nötig zu erneuern und durch begleitenden Sicherungsmaßnahmen dafür zu sorgen, dass Unfälle mit schwerwiegenden Folgen vermieden werden.“

„Wir nutzen den Tag der Allee, darauf hinzuweisen, dass deutschlandweit Alleebäume gefährdet sind und hoffen, noch mehr Begeisterte dieses einzigartigen Naturerlebnisses zu finden und die Bereit-schaft zu steigern, sich für den Erhalt der Alleen einzusetzen“, erläutert Karl-Wilhelm Röhm MdL, Vorsitzender der SDW Baden- Württemberg. „Außerdem fordern wir nachdrücklich, dass eine Nach-pflanzungspflicht bei gefällten Bäumen bundesweit in den Gesetzbüchern verankert wird.“

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V.

Am 5. Dezember 1947 wurde die SDW in Bad Honnef gegründet und ist damit eine der ältesten deutschen Umweltschutzorganisationen. Heute sind in den 14 Landesverbänden rund 25.000 aktive Waldfreunde organisiert. Das Heranführen von Kindern, Jugendlichen und Er-wachsenen an den Wald ist ein Schwerpunkt ihrer Arbeit.

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