Scholz-Gruppe zeigt Kompetenz beim Rückbau von Windenergieanlagen

(lifePR) ( Essingen, )
Die Scholz-Gruppe stellt sich ab sofort der Verantwortung neuer Herausforderungen des Energiemarktes. Im Zuge des Repowering ist es notwendig, die ersten Windenergieanlagen zu verschrotten und durch neue energieeffizientere Anlagen zu ersetzen. Bereits im Dezember wurden am Standort Kirchheilingen, Thüringen, drei Windenergieanlagen (WEA) mit einer Gesamtleistung von 6 MW durch die Scholz Recycling AG & Co.KG (SRAG)

zurückgebaut. Nach Auskunft des zuständigen Projektleiters Lutz Gutzmann wurden zunächst mit Hilfe eines 500-t- und 160-t-Autokrans die Flügel einzeln demontiert und abtransportiert. Anschließend wurden die Nabe und die Gondel demontiert, wobei die Gondel allein ein Gewicht von 68 t aufgewiesen hat und auf einer Höhe von 69 m gearbeitet werden musste. Der Turm wurde dann abgeschraubt, dieser bestand aus drei Teilen und wog insgesamt 100 t. Das Fundament musste ebenfalls entfernt werden, damit für neue Fundamente Platz geschaffen werden konnte. Pro Windenergieanlage wurden knapp 200 t Material rückgebaut und verwertet (s. Abbildungen). Die Windenergieanlagen bestehen hauptsächlich aus Stahl und glasfaserverstärkten Kunststoffen. Stahlteile wurden teilweise vor Ort geschnitten und in Anlagen bei der SRAG weiter verarbeitet. Beton und Glasfasern werden zerkleinert und zum Beispiel für den Straßenbau als Aufschüttung verwendet. Oliver Scholz, Vorstand der Scholz AG, sieht im Rückbau von WEA eine deutliche Kompetenzerweiterung der Gruppe: "Der Rückbau derartiger Großanlagen ist nicht weniger komplex als die Installation. Wir sind deshalb stolz, unser erstes Projekt in diesem Bereich so schnell und erfolgreich abgeschlossen zu haben."

Heute ist es durchaus lukrativ, Altanlagen durch neue zu ersetzen. Das EEG 2012 sieht vor, dass bei Ersatz von Altanlagen durch neue effizientere Windenergieanlagen beispielsweise am gleichen Standort oder in einem engen räumlichen Zusammenhang eine höhere Anfangsvergütung für die eingespeiste Strommenge gewährleistet wird. Am Standort Kirchheilingen in Thüringen wird der ursprüngliche 6-MW-Windpark nun durch einen 24-MWWindpark ersetzt.
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