Sonntag, 28. Mai 2017


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Liliom - Ferenc Molnár

Premiere am 12. März 2010 um 19.30 Uhr, Hauptbühne

(lifePR) (Graz, ) Weitere Vorstellungen am 13., 19., 23. und 31. März sowie am 14. und 15. April 2010, jeweils 19.30 Uhr, Hauptbühne.

Inszenierung: Viktor Bodó
Bühne: Viktor Bodó, Pascal Raich
Kostüme: Andrea Kovács
Musik: Klaus von Heydenaber
Licht: Tamás Bányai
Dramaturgie: Anna Veress, Andreas Karlaganis
Mit: Thomas Frank, Sophie Hottinger, Claudius Körber, Steffi Krautz, Gerti Pall, Kata Petö, Sebastian Reiß, Martina Stilp, Jan Thümer, Andrea Wenzl, Franz Xaver Zach u. a.

Zum Stück

Liliom, ein Mädchenschwarm und großmäuliger Habenichts, gibt seine Stelle als Karussell-Ausrufer auf, um mit dem Dienstmädchen Julie ein neues Leben zu beginnen. Voll unausgesprochener Liebe im Herzen und aus Kummer über ihre finanzielle Not, schlägt und erniedrigt Liliom seine junge Frau. Als Julie ein Kind erwartet, lässt er sich zu einem Raubüberfall überreden, der aber misslingt. Liliom ersticht sich, um der Verhaftung zu entgehen, und muss vor das himmlische Selbstmördergericht treten. Doch er weigert sich trotzig, seine Liebe zu Julie zu gestehen. Nach sechzehn Jahren im Fegefeuer erhält er die Erlaubnis, für einen Tag auf die Erde zurückzukehren und seine Läuterung zu beweisen. Er soll seiner Tochter Luise etwas Gutes tun.

Molnárs "Vorstadtlegende in 7 Bildern und einem szenischen Prolog", ein Volksstück und Märchen zugleich, wurde 1909 in Budapest uraufgeführt. Seine Erfolgsgeschichte auf deutschsprachigen Bühnen begann einige Jahre später im Theater in der Josefstadt.

Regie führt Viktor Bodó, der in den vergangenen Spielzeiten mit seinen Grazer Inszenierungen (u.a. Carrolls Alice, und Handkes Die Stunde da wir nichts voneinander wußten) für Aufmerksamkeit im In- und Ausland sorgte.

Zum Autor

Ferenc Molnár, eigentlich Ferenc (Franz) Neumann, geb. 1878 in Budapest, gest. 1952 in New York. Jus-Studium, Tätigkeiten als Journalist und Dramatiker. Nach seiner Flucht vor den Nazis 1937 nach New York als Drehbuchautor tätig. Bekannteste Werke neben Liliom: Eins, Zwei, Drei (1926), Spiel im Schloss (1926) und Olympia (1928).

Zum Regisseur

Viktor Bodó, geb. 1978 in Budapest. Schauspiel-, Regiestudium. Gründete als Student die "Magma Gesellschaft" und veranstaltete Kunstfestivals. 2004 preisgekrönte Adaption von Kafkas Prozess am Katona József Theater Budapest. Inszenierungen u. a. am Deutschen Theater, HAU Berlin sowie am Schauspiel Köln. Am Schauspielhaus Graz Der Prozess nach Kafka, Alice nach Lewis Carroll (Nestroy Preis 2008 für die beste Ausstattung, Einladung zu diversen Festivals u.a. Young Directors Project Salzburg) und gemeinsam mit seiner ungarischen Theatertruppe Szputnyik Shipping Company Peter Handkes Die Stunde da wir nichts von einander wußten (Nestroy Preis 2009 Nominierung für Beste Regie). Viktor Bodós "Stunde" wurde unter rund 400 Aufführungen aus dem deutschsprachigen Theaterraum als eine der 10 "bemerkenswertesten Inszenierungen", die alljährlich von einer unabhängigen Kritikerjury ausgewählt werden, zum Berliner Theatertreffen 2010 eingeladen.

Tickets
T 0316 8000, F 0316 8008-1565 - E tickets@buehnen-graz.com
I www.schauspielhaus-graz.com

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