Schako im neuen Wimbledon Center Court

(lifePR) ( Kolbingen, )
Im Frühsommer 2009 stellten sich Steffi Graf und ihr nicht minder prominenter Ehemann Andre Agassi zur Verfügung, den legendären Center Court nach seinem Umbau mit neuer Überdachung während der Einweihungsfeier zu testen. Unter Beibehaltung seiner ganz besonderen Atmosphäre ließ der altehrwürdige All England Club in Wimbledon die beiden ehemaligen Champions das erste Match auf heiligem Rasen in der "Halle" bestreiten.

"Es bedeutet mir sehr viel, dass ich noch einmal hierher zurückkehren darf", sagte die siebenmalige Wimbledon Siegerin Steffi Graf, "das Center Court ist ein einzigartiges Tennisstadion, ich fühle mich unglaublich geehrt, dass ich dort noch einmal mit Andre spielen darf"

Fünf Wochen vor dem bedeutendsten Tennisturnier der Welt ging es nicht allein um eine festliche Einweihung des Umbaus, sondern auch darum, herauszufinden, wie die Klimaanlage bei geschlossenem Dach die Ausdünstungen der 15000 Besucher absorbiert und wie schnell der Rasen nach Schließen der neuen Dachkonstruktion wieder bespielbar ist.

In der Umbauphase wurde eine 3000 Tonnen schwere Konstruktion errichtet, die das Dach mit einem Gewicht von 100 Tonnen in einer Höhe von 16 Meter über dem Spielfeld in weniger als 10 Minuten elektrisch schließt.

Aufwendige Berechnungen und Versuche hinsichtlich der Belüftung wurden im Strömungslabor der Fa. Schako durchgeführt, danach konnte im Center Court den Verantwortlichen der Nachweis mit imposanten Rauchversuchen erbracht werden.

Um eine bestmögliche Regelung zu erreichen, wurden mehrere Temperatur- und Feuchtesensoren in der Arena eingebaut. Die Messergebnisse dieser Sensoren werden nun ständig verarbeitet um für die insgesamt 14 Klimageräte Informationen bereitstellen zu können.

Die Herausforderung ist, die Dachkonstruktion kondensatfrei zu halten und den durch Regen feucht gewordenen Rasen wieder spielbar zu machen. Um dies zu ermöglichen, wird mehr als 500.000 m³/h aufbereitete Luft in das weltbekannte Tennisstadion eingeblasen. Hochinduktive Schako-Drallauslässe Typ DQJ und die raffiniert in die Deckensysteme integrierten Weitwurfdüsen Typ WDA ermöglichen, dass sich die Raumtemperatur nach kurzer Zeit auf 22 bis 26 Grad und die Luftfeuchtigkeit auf 45 bis 55 Prozent einstellt.

Der Ausblaswinkel und die einzublasende Untertemperatur der Weitwurfdüsen wurden so festgelegt, dass der Luftstrahl über den unteren Tribünenbereich auf die Spielfläche gelangt.

Während die Drallauslässe den tennisbegeisterten Zuschauer höchstmöglichen Komfort gewähren, wird die Tennisspielfläche mit Weitwurfdüsen belüftet, damit die Luftfeuchte der Rasenoberfläche im idealen Bereich liegt und somit die Bedingungen der Rasenoberfläche gleich sind als mit geöffnetem Dach. Während den Versuchen wurde immer wieder geprüft, wie rutschig der Rasen ist und wie die Bälle springen.

Tim Henman, ein Mitglied des All England Club in Wimbledon, der anfangs wegen der Bespielbarkeit des Rasens Zweifel hatte, war nach den Versuchsergebnissen begeistert. Er sagte: " Es ist draußen ein ziemlich miserabler Tag, aber es sind hier fantastische Spielbedingungen. Kein Kondensat in der Arena, keine Rutschgefahr und eine fantastische Atmosphäre mit dem Dach, das den Lärm nicht nach draußen dringen lässt."
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