Wolfsriss an der Elbe - unzureichender Herdenschutz?

Herdenschutz hat funktioniert - Richtigstellung durch Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg e.V.

(lifePR) ( Groß Kreutz, )
Bei der Herde im Deichvorland der Elbe bei Lenzen mit den vor zwei Wochen getöteten drei Schafen wurde der "Für die Gewährung einer Beihilfe bei Wolfsübergriffen einzuhaltende Mindeststandard beim Schutz von Weidetierbeständen" exakt eingehalten. D. h. eine Entschädigung des Verlustes muss auf jeden Fall erfolgen. Mutmaßungen gegenüber dem Schäfer, die zu einer Vorverurteilung führen, weisen wir entschieden zurück. Ein zumutbarer zusätzlicher Schutz der Herden ist klar definiert und kann nicht durch z.B. den NABU nach Belieben verschärft werden, da die komplette finanzielle Last des täglichen Herdenschutzes voll zu Lasten der Schäfer läuft. Unsere Forderung bleibt: Herdenschutz muss komplett finanziert werden, nicht nur die Anschaffung von Zaunmaterial und Hunden. Konkrete Zahlen hierzu liefert die KTBL-Studie " Kosten von Herdenschutzmaßnahmen in der Schafhaltung" (siehe auch unter: https://www.schafzuchtverband-berlin-brandenburg.de/wp-content/uploads/Herdenschutz_Studie.pdf). Auch im Entwurf des neuen Wolfsmanagementplans des Brandenburger Umweltministeriums fehlen Aussagen hierzu vollständig. (https://mlul.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.3310.de/Wolfsmanagementplan- 2018-Entwurf.pdf)

Die Eskalation der Meinungen zwischen den diversen Landnutzervereinigungen kann nur durch Kommunikation untereinander begraben werden - die Beurteilung des Funktionierens von Herdenschutzmaßnahmen bei Schafen und Ziegen jedoch sprechen wir den anderen Landnutzerverbänden komplett ab. Der beste Weg zur Vermittlung hier wäre aus unserer Sicht, wenn das zuständige Umweltministerium Verantwortung übernimmt.
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