Vincent Keymer siegt bei der GRENKE Chess Classic

(lifePR) ( Baden-Baden, )
Die Geschichte der fünften Runde der GRENKE Chess Classic ist der Sieg von Vincent Keymer gegen Georg Meier. In einer wahren Marathonschlacht setzte sich die 14-jährige deutsche Nachwuchshoffnung gegen den erfahrenen deutschen Nationalspieler durch. Die restlichen vier Partien im Kongresszentrum Karlsruhe endeten dagegen remis.

Von Georgios Souleidis

Die Kritiker, die den Auftritt von Vincent Keymer bei einem Superturnier wie die GRENKE Chess Classic als verfrüht betrachteten, dürften langsam verstummen. Mit dem Sieg gegen Georg Meier bewies Keymer, dass er seinen Startplatz nicht nur durch den Sieg beim GRENKE Chess Open 2018 verdient hatte, sondern auch, dass er gegen nominell deutlich stärkere Großmeister mithalten und gewinnen kann. Georg Meier gebührt aber auch ein Lob, denn er legte die Partie mit Schwarz betont kämpferisch an. Es sah zuerst nach einem taktischen Schlagabtausch aus, bevor es ins Endspiel ging und studienartige Motive mit gleich drei neuen Damen auf dem Brett den Ausschlag für Keymer gaben.

Der Schachweltmeister Magnus Carlsen kämpfte mal wieder am längsten auf der Bühne, konnte aber die Verteidigung von Arkadij Naiditsch nicht durchbrechen. In einer englischen Partie ging es ins Turmendspiel und beide Spieler schossen alle Patronen ab, bevor sie in die Punkteteilung einwilligten.

Davor gingen die drei anderen Partien ohne große Aufreger remis aus. Peter Svidler schien gegen Francisco Vallejo Pons Vorteile zu haben, forcierte aber zu sehr die Ereignisse. Total ausgeglichen verliefen die Partien zwischen Levon Aronian und Maxime Vachier-Lagrave sowie Viswanathan Anand und Fabiano Caruana.

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