Donnerstag, 23. Februar 2017


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Serviced Apartments auf dem Vormarsch

Anstieg des Investoreninteresses erwartet

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Das internationale Immobiliendienstleistungs-Unternehmen Savills prognostiziert in seinem neuen Researchbericht Spotlight European Serviced Apartment Market, dass die kontinuierliche Expansion europäischer Betreiber von Serviced-Apartments in Kombination mit steigenden Besucherzahlen in Großstädten die Bekanntheit des Sektors sowohl auf Verbraucher- als auch auf Investorenseite erhöhen wird. Verhindert doch der mangelnde Bekanntheitsgrad bislang, dass der Serviced-Apartment-Sektor sein volles Potenzial ausschöpfen kann. Der aktuellen Researchanalyse des Unternehmens zufolge ist nur 59 % der Verbraucher der Begriff Serviced-Apartment geläufig, 43 % kennen Aparthotels (unter Geschäftsreisenden ist der Anteil mit 72 % bzw. 52 % höher). Über drei Viertel der Befragten konnten jedoch keinen Betreiber von Serviced-Apartments oder Aparthotels namentlich nennen.

Allerdings dürfte sich die Bekanntheit aufgrund der Expansion der größten europäischen Betreiber künftig erhöhen. So befinden sich derzeit 3.500 Wohneinheiten an 26 Standorten in der Entwicklungspipeline (Vorjahr: 12 Standorte). Staycity baut 800 neue Wohneinheiten u. a. in Lyon und Edinburgh, Frasers Hospitality plant 500 Apartments in Deutschland und der Schweiz, in Amsterdam und London entstehen 200 Apartments durch Starwood Element.

Marie Hickey, Director Commercial Research bei Savills, merkt an: "Markenbildung und Konzeptbekanntheit im Serviced-Apartment-Sektor haben in den letzten Jahren zugenommen, aber wir sind der Meinung, dass hier noch einiges zu tun ist. Die Stärkung beider Elemente wird die Verbraucher besser an das Produkt und seine Vorteile gegenüber einem Hotel für bestimmte Reisearten heranführen und in der Folge die Nachfrage nach Serviced-Apartments beleben."

Die Anzahl internationaler Besucher, die in neun untersuchten europäischen Städten (Zürich, Frankfurt, London, Paris, Amsterdam, Brüssel, Dublin, Edinburgh und Aberdeen) bezahlte Unterkünfte buchen, ist in den letzten drei Jahren kontinuierlich gestiegen, was sich günstig auf die Nachfrage auswirken dürfte. Darüber hinaus ist die Geschäftsreisetätigkeit noch nicht wieder auf Vorkrisenniveau zurückgekehrt, so dass das Nachfragepotenzial für Serviced-Apartments noch nicht voll ausgeschöpft ist. In London steigt die Zahl der Geschäftsreisenden zwar weiterhin, liegt aber nach wie vor 10,5 % unter dem Spitzenwert von 3,7 Mio. aus 2006.

Das begrenzte Transaktionsvolumen aus Serviced-Apartments und Aparthotels führt Savills auf den Mangel an zweckerrichtetem Bestand zurück. In UK, einem der größten europäischen Märkte, wurden in nur wenigen Transaktionen seit Januar 2014 insgesamt £ 300 Mio. in das Segment investiert. Das Auftreten von Corporate-Private-Equity- sowie institutionellen Investoren lässt jedoch auf zunehmendes Vertrauen und steigendes Interesse am Sektor schließen. Die bis dato größte Transaktion in UK war der Erwerb des Think Portfolios durch Starwood Capital für £ 206 Mio. im laufenden Jahr.

James Bradley, Associate Director Hotels bei Savills, sagt: "Aviva und LaSalle haben sich mit Akquisitionen in London als Neueinsteiger präsentiert, während die Far East Hospitality aus Singapur einen 50 %-Anteil an vier Adina-Häusern erworben hat. Einige Investoren sehen Serviced-Apartments inzwischen als Untersegment der stetig wachsenden Hospitality-Landschaft an, das sich nur unwesentlich von Hotels unterscheidet. Einhergehend mit dem Ausbau von zweckerrichtetem Bestand rechnen wir mit einem Anstieg des Interesses auf Seiten der Investoren."

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