Savills Research: Deutsche Bürovermietungsmärkte im 1. Quartal 2010

Flächenumsätze auf niedrigem Niveau stabil, Leerstand nimmt weiter zu

(lifePR) ( Frankfurt am Main, )
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- Büroflächenumsatz ging gegenüber dem Vorjahresquartal um etwa 15 % auf 474.000 m² zurück
- Spitzenmieten lagen zumeist unter dem Vorjahresniveau
- Durchschnittsmieten stiegen in einigen Standorten an
- Leerstandsquote stieg auf durchschnittlich 9,8 %

Die deutschen Bürovermietungsmärkte sind recht robust in das neue Jahr gestartet. Zwar wurden in den fünf Märkten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München im 1. Quartal 2010 nur ca. 474.000 m² und damit etwa 15 % weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres vermietet, allerdings verzeichnete einzig Frankfurt einen deutlichen Rückgang der Bürovermietungsleistung. "Die Stabilisierung des konjunkturellen Umfeldes schlägt sich nun auch in den Bürovermietungsmärkten nieder, eine deutliche Belebung des Vermietungsgeschehens können wir jedoch nach wie vor nicht beobachten", erläutert Robert Kellershohn, Director Office Agency bei Savills und verantwortlich für das Bürovermietungsgeschäft in Deutschland.

In Düsseldorf, Hamburg und München lag der Flächenumsatz etwa auf dem Niveau des Vorjahres, Berlin verzeichnete einen geringfügigen Umsatzrückgang um ca. 7 %. In Frankfurt brach der Flächenumsatz gegenüber dem Vorjahr um mehr als zwei Drittel ein, allerdings ist dies in erster Linie auf die Vermietung des ehemaligen Dresdner-Bank-Towers an die Deutsche Bahn im März des Vorjahres zurückzuführen. Insgesamt setzte sich jedoch die bereits in den vorangegangenen Monaten erkennbare Stabilisierungstendenz fort.

Im Hinblick auf das Mietniveau zeigen sich unterschiedliche Tendenzen. Während die Spitzenmieten in den meisten Standorten im Verlauf der letzten zwölf Monate deutlich nachgaben, stiegen die Durchschnittsmieten zum Teil beträchtlich. "Der Anstieg der Durchschnittsmieten ist jedoch ein statistischer Effekt. Er vollzog sich an jenen Standorten besonders deutlich, wo das insgesamt mieterfreundliche Marktumfeld zu zahlreichen Anmietungen in den City-Lagen führte, die bei einem höheren Mietniveau wahrscheinlich nicht stattgefunden hätten", interpretiert Kellershohn die Daten. Frankfurt und Hamburg seien dafür gute Beispiele.

Dass die Situation nach wie vor angespannt ist, zeigt ein Blick auf die Leerstände. Die Leerstandsquote stieg in allen Standorten mit Ausnahme Frankfurts im Vergleich zum Jahrsende 2009 an und liegt bei durchschnittlich 9,8 %. Da in diesem Jahr der Höhepunkt des Flächenfertigstellungszyklus erreicht wird und eine spürbare Nachfragebelebung sehr wahrscheinlich ausbleibt, werden alle Standorte im Jahresverlauf mit weiter steigenden Leerstandsraten konfrontiert sein.
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