Freitag, 17. August 2018


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Bürovermietungs- und Gewerbeinvestmentmarkt in Frankfurt H1-2018: Anhaltende Dynamik in der Bankenmetropole

Frankfurt am Main, (lifePR) - • Flächenumsatz legt ggü. dem 1. Halbjahr 2017 um 12 % auf 255.000 m² zu
• Mit 7,6 % Leerstandsquote höchster Wert unter den Top-6-Büromärkten
• Transaktionsvolumen steigt auf knapp 3 Mrd. Euro und liegt damit ein Drittel über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums
• Value-Add Produkte immer gefragter

Positive Ergebnisse auf dem Frankfurter Bürovermietungs- und Gewerbeinvestmentmarkt: Bei knapper werdenden Flächen steigt die Nachfrage nach B-Lagen wie dem Ostend oder Niederrad.

Büromarkt: B-Lagen profitieren von steigenden Mieten und knapperen Flächen im Zentrum
Der Flächenumsatz erfuhr im 1. Halbjahr 2018 eine erneute Steigerung um 12 % auf 255.000 m². Dabei bleibt das Mietniveau gegenüber dem letzten Quartal konstant, im Vergleich zu 2017 dagegen steigen die Spitzen- und Durchschnittsmieten leicht um 1,3 % bzw. 0,5 % an.

„Auf Eigentümerseite herrscht aktuell großes Vertrauen in den Markt, nicht zuletzt weil diese sich in einer komfortablen Position befinden“, erklärt Benjamin Remy, Director Office Agency bei Savills verantwortlich für das Bürovermietungsgeschäft in Frankfurt und ergänzt: „Eigentümer von guten Flächen in attraktiven Lagen können sich den für sie passenden Mieter aus mehreren Bewerbern aussuchen und zusätzlich hohe Mietpreisforderungen durchsetzen.“

Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass es im CBD nahezu keinen guten und großen Flächen mehr gibt. Insgesamt weist die Mainmetropole mit nunmehr 7,6 % jedoch immer noch die höchste Leerstandsquote unter den Top-6 auf. Diese Marksituation ist für Savills-Niederlassungsleiter Jan Stadelmann in der aktuellen Marktphase jedoch mehr Segen als Fluch: „Unternehmen, die in München oder Berlin auf der Suche nach einer Fläche aufgrund der dortigen Knappheit nicht fündig werden, können ihren Bedarf in Frankfurt häufig noch deutlich besser decken.“ Bis Jahresende wird der Leerstand noch weiter zurückgehen, auch weil das diesjährige Fertigstellungsvolumen mit rund 70.000 m² unterdurchschnittlich ausfällt. In den kommenden Jahren wird die Pipeline aber wieder sukzessive gefüllt.

Neben den zentralen Innenstadtlagen rücken in Frankfurt auch immer mehr die guten B-Lagen in den Fokus. So lag der Flächenumsatz im Europaviertel in den letzten zwölf Monaten mit rund 85.000 m² mehr als doppelt so hoch wie im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Ein vergleichbares Bild zeigt sich in Niederrad und der City West. „Für die zweite Jahreshälfte rechnen wir mit weiteren Mietsteigerungen und erneut sinkendem Leerstand“, so Remy.

Investmentmarkt: Transaktionsvolumen schnellt in die Höhe – Investoreninteresse hält an
Parallel zum Büromarkt setzt sich auch im Investmentmarkt der Aufschwung in Frankfurt fort. Das Transaktionsvolumen in der Bankenmetropole steigt in den ersten sechs Monaten des Jahres um mehr als ein Drittel gegenüber dem Vorjahreszeitraum und beträgt nun fast 3 Mrd. Euro. „Das steigende Transaktionsvolumen ist Resultat des hohen Suchdrucks vieler Anleger. Dies hat insgesamt zu einer hohen Aktivität geführt, die auch in der zweiten Jahreshälfte weiter anhalten wird“, fasst Jürgen Schmid, Director und bei Savills verantwortlich für das Investmentgeschäft in Frankfurt, zusammen. Dieser hohe Suchdruck lässt Core-Investoren jetzt auch zunehmend in Lagen aktiv werden, die vor einigen Jahren noch nicht auf dem Radar der Interessenten waren, wie der Kauf des TSK1 in Sachsenhausen durch die Credit Suisse zeigt.

Außerdem nutzen viele Eigentümer die aktuelle Marktphase und bereiten Objekte zum Verkauf vor, um Gewinne mitzunehmen. Viele Anleger sind auf der Suche nach qualitativ hochwertigen Objekten in B-Lagen, da diese auch bei den Mietern beliebt sind, die hier noch zu einem moderaten Kurs mieten können. Neben Sachsenhausen sind dies Objekte in Gallus, City West, Niederrad oder Ostend. „Mittlerweile blicken Investoren auch vereinzelt in Richtung Kaiserlei. Das zeigt, wie nachgefragt der Frankfurter Markt bei nationalen und internationalen Investoren ist, aber auch, wie groß der Suchdruck ist“, erläutert Jürgen Schmid die aktuelle Entwicklung.

Die Nettoanfangsrendite für Spitzenobjekte liegt im ersten Halbjahr bei 3,1 % im Non-CBD-Bereich bei 3,7%. Alternativ zum Ausweichen in periphere Lagen sind auch deshalb vermehrt Objekte gefragt, die einen gewissen Sanierungsstau und -bedarf aufweisen oder bei denen insgesamt durch aktives Asset-Management noch weitere Potenzialsteigerungen erwartet werden können.

„Value-Add rückt wieder vermehrt in den Fokus der Investoren, jedoch müssen die Reinvestitionsmaßnahmen zum Mietsteigerungspotenzial in den jeweiligen Lagen passen“, so Schmid weiter. Grund hierfür ist unter anderem auch, dass eine weitere Renditekompression, sowohl im Core als auch im Non-Core-Segment, nicht mehr zu erwarten ist und Bewegungen hier – von wenigen Ausnahmen abgesehen – nur noch seitwärts stattfinden. „Auch für den weiteren Jahresverlauf rechnen wir nur noch mit marginalen Rückgängen“, prognostiziert Schmid.

 

Savills Immobilien Beratungs-GmbH

Savills ist eines der führenden, weltweit tätigen Immobiliendienstleistungs-Unternehmen mit Hauptsitz und Börsennotierung in London. Das Unternehmen wurde 1855 gegründet und blickt auf eine lange Geschichte mit überwältigendem Wachstum zurück. Savills setzt Trends statt ihnen zu folgen und verfügt heute über mehr als 600 Büros und Partner in Amerika, Europa, Afrika, dem asiatisch-pazifischen-Raum sowie dem Nahen Osten mit über 35.000 Mitarbeitern.

In Deutschland ist Savills mit rund 200 Mitarbeitern in sieben Büros an den wichtigsten Immobilienstandorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart präsent. Savills bietet seinen Kunden heute Expertise und Markttransparenz in folgenden Bereichen an:

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