Dienstag, 26. September 2017


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Asiatische Investoren sind angekommen - Platz 1 der ausländischen Käufer in 2017

Savills Fakten im Juli 2017

Frankfurt am Main, (lifePR) - Das international tätige Immobiliendienstleistungs-Unternehmen Savills hat den deutschlandweiten Gewerbe- und Wohnimmobilienmarkt im Juli 2017 untersucht und im aktuellen Investment Market Monthly die Zahlen detailliert zusammengestellt. Während asiatische Investoren, Rekordumsätze in Berlin sowie das Büro- und Logistiksegment den deutschen Gewerbeinvestmentmarkt weiter vorantreiben, setzt sich der Negativtrend bei Wohnimmobilien fort.

Die Ergebnisse in Kürze:

Gewerbeinvestmentmarkt

Das Transaktionsvolumen des Gewerbeinvestmentsegments betrug insgesamt 3,51 Mrd. Euro. Damit wurden im Laufe des Jahres bereits 29,829 Mrd. Euro umgesetzt – eine Steigerung von 28 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Über 2,9 Mrd. Euro (9 % am Gesamtvolumen) entfallen allein auf asiatische Investoren, die damit die aktivsten ausländischen Käufer am deutschen Markt sind. Wichtiger Treiber waren Berliner Gewerbeinvestments, für die der Juli mit 1,25 Mrd. Euro seit dem Verkauf des Potsdamer Platzes im Oktober 2015 der umsatzstärkste Monat war. Die Hauptstadt führt mit über 35 % Anteil am Transaktionsvolumen den Markt an. Spitzenreiter in Hinblick auf die Assetklassen war wiederholt das Büroimmobiliensegment, das mit 2,257 Mrd. Euro über 64 % des Gesamttransaktionsvolumens ausmacht. Zu den Top-Transaktionen gehörte die Logicor-Übernahme für rund 2 Mrd. Euro durch einen chinesischen Staatsfonds sowie der Verkauf des Berliner Axel Springer Mediencampus an Norges Bank Investment Management für ca. 425 Mio. Euro. Daneben führten erneut Portfolio-Verkäufe das Feld an.

Wohninvestmentmarkt

Auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt sieht es hingegen weniger gut aus: Der Negativtrend setzt sich weiter fort. Mit 295 Mio. Euro war der Juli der umsatzschwächste Monat seit drei Jahren. Der Wohninvestmentmarkt der letzten 12 Monate wird vor allem von Transaktionen in den A-Städten und in Standorten außerhalb der ABCD-Städte getragen. Unter den umsatzstärksten Standorten außerhalb der ABCD-Städte befinden sich auch zahlreiche Umlandgemeinden wie beispielsweise Schönefeld bei Berlin, Oberschleißheim bei München oder Wesseling bei Köln. Solche Standorte profitieren von der Wohnungsknappheit in den Kernstädten und dürften als Wohnstandorte weiter an Attraktivität gewinnen. Auch die jüngst veröffentlichten Daten zu gestiegenen Pendlerzahlen können als Indiz dafür gewertet werden.

Den vollständigen Bericht inkl. der dazugehörigen Grafiken finden Sie im Anhang.

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