Turbolenter Saisonabschluss beim FIA ETCC Finale in Pergusa

(lifePR) ( Monheim, )
Mit dem Vizetitel in der Super 1600 Klasse und dem Sieg in der Ladies' Trophy beendete das RAVENOL Team SAN erfolgreich die Saison zum FIA European Touring Car Cup 2014. Bei den Finalläufen 9 & 10 am 27./28. September in Pergusa auf Sizillien startete die 30-jährige SAN-Pilotin Ulrike Krafft mit ihrem Ford Fiesta 16V auf dem 4,950 km langen Highspeedkurs erneut von der Pole-Position und erzielte trotz eines bösen Reifenplatzers im ersten Rennen am Ende in beiden Läufen jeweils den dritten Podestplatz. Der zuvor greifbar nahe Traum vom ersten Titelgewinn wurde mit diesem Ergebnis zwar nicht mehr wahr, umso mehr freut sich das gesamte Team über den Sieg in der FIA ETCC Ladies' Trophy.

Das ganzeWochenende über herrschte strahlendes Spätsommerwetter und zu Anfang lief alles perfekt. Im freien Training und im Qualifying zeigte Ulrike auf der schwierigen Strecke mit den tückischen hohen Kerbs ihre gewohnte Dominanz, wie schon bei allen vorherigen Veranstaltungen. Allerdings konnte sie im Qualifying erst in der letzten Runde mit der Zeit von 2:05,147 Minuten die Bestmarke setzen und war damit um 1,43 Sekunden schneller als ihr ärgster Titelkonkurrent und Markenkollege Gilles Bruckner. "Wir haben hart am Fahrwerk-Setup gearbeitet, um das Auto beim Flug über die Kerbs stabil zu halten, was letztlich auch diese Rundenzeit ermöglicht hat. Gilles und ich sind nun punktgleich und ich freue mich auf unseren Titelkampf in den beiden Rennen", kommentierte die sympathische Applikations- Ingenieurin in der anschließenden Pressekonferenz.

Beim turbolenten fliegenden Start zum ersten Rennen konnte Ulrike ihre Pole nicht ausspielen und musste sich hinter Bruckner auf dem zweiten Platz einreihen. Im Rennverlauf konnte sie sein Tempo nicht ganz mitgehen, so dass der Abstand zwischen den beiden stetig größer wurde. In der letzten Runde platzte dann an Ulrikes Fiesta der rechte Vorderreifen und sie rutschte von der Strecke. Glücklicherweise konnte sie sich mit beschädigtem Vorderwagen in der Boxengasse über die Ziellinie schleppen und hinter Bruckner und Christian Kranenberg noch den dritten Platz erzielen. "Damit sind meine Chancen auf den Titel weg", ärgerte sie sich anschließend ziemlich enttäuscht. Um das Auto rechtzeitig für das zweite Rennen reparieren zu können, beantragte das Team die Aufhebung der Parc-Fermé-Regel, wodurch gemäß den Regularien der Verweis auf den letzten Startplatz erfolgte. Nach einem guten stehenden Start zum zweiten Lauf konnte sich Ulrike schnell auf den dritten Platz vorfahren, den sie im weiteren Renngeschehen ohne Probleme bis zur Zieldurchfahrt hinter Bruckner und Kranenberg halten konnte. "Ich freue mich natürlich sehr über den Sieg in der ETCC Ladies' Trophy, aber gleichzeitig bin ich auch enttäuscht, dass ich mein Ziel, als erste Frau in der ETCC den Titel zu holen, nicht geschafft habe", äußerte sich Ulrike in der Pressekonferenz nach dem Rennen. Teamchef Hans Niemann sieht dies etwas gelassener: "Ulrike hat eindeutig bewiesen, dass sie zu den absoluten Top-Piloten im Fahrerfeld gehört und sich großen Respekt verdient. Uns fehlte einfach das nötige Quentchen Glück zum Titelgewinn".
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