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Pressemitteilung BoxID: 411630 (SAN Service Agentur Niemann)
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Regenchaos und turbolente Rennen auf dem Salzburgring

(lifePR) (Monheim, ) Ein ereignisreiches Wochenende mit Höhen und Tiefen erlebte das RAVENOL Team SAN bei den Läufen 5 & 6 zum FIA European Touring Car Cup (ETCC) auf dem Salzburgring über die Pfingstfeiertage. Im Regenchaos der zwei turbolenten Rennen mit spektakulären Unfällen, drei Safety-Car- Phasen und einem Rennabbruch konnten die SAN-Piloten Ulrike Krafft und 'Romeo Luciano' auf dem Highspeedkurs zwar jeweils einen dritten Platz in der S1600-Klasse erzielen, ihre Gesamtresultate aus beiden Läufen mit den Rängen vier für 'Luciano' und sechs für Krafft brachten am Ende jedoch nicht den Sprung auf das Siegerpodest und die nötigen Punkte ein. Während 'Romeo' seine dritte Tabellenposition behielt, rutschte Ulrike wegen eines Technikproblems auf den vierten Platz ab.

Bei noch strahlendem Sommerwetter am Samstag zeigte der 16-jährige Italiener im Qualifying mit der drittbesten Zeit von 1:41,460 Minuten, dass er sich schnell auf die Gegebenheiten der ihm unbekannten Strecke einstellen konnte. Für seine routinierte Teamkollegin reichte es an diesem Tag nur zur fünftbesten Zeit. Erst im Warm-up am Sonntag fuhr sie mit 1:40,946 Minuten ihre schnellste Runde. "Leider zu spät für einen besseren Startplatz", gab sie anschließend ärgerlich zu.

Nachdem das gute Sommerwetter bis zum Sonntagnachmittag anhielt, setzte gerade beim fliegenden Start zum ersten ETCC-Rennen leichter Regen ein, der sich stetig verstärkte. Da von der Rennleitung kein "wet race" angezeigt wurde, waren alle Fahrer auf profillosen Reifen unterwegs. 'Romeo Luciano' erwischte einen guten Start und fuhr in der Folge auf Platz zwei hinter Kevin Krammes vor, während sich Ulrike Krafft die vierte Position hinter Gilles Bruckner eroberte. In Runde vier kam es dann auf der mittlerweile regennassen Fahrbahn zu einem dramatischen Unfall bei den S2000- und Single-Make- Fahrzeugen, der den Einsatz des Safety-Cars erforderte. Vier Umläufe später wurde dann der Rennabbruch angezeigt. Vor dem Neustart konnten alle Teilnehmer in der Startaufstellung auf Regenreifen wechseln und das Rennen ab der zehnten Runde wieder fortführen. Im Anschluss drehte sich 'Luciano' zweimal von der Strecke, wobei sein Ford Fiesta leicht beschädigt wurde und er zwei Runden vor Schluss das Rennen an der Box aufgab. Allerdings wurde er noch als Siebter gewertet. Ulrike fuhr derweil auf den dritten Platz hinter Krammes und Bruckner vor und freute sich in der anschließenden Reparaturpause über ihren Erfolg.

Der Regen hielt auch im zweiten Rennen mit stehendem Start an und sorgte weiterhin für Turbolenzen auf der Strecke, die die Rennleitung gleich zu zwei Safety-Car-Phasen zwangen. Ulrike verteidigte dabei geschickt ihre dritte Position und behielt den direkten Anschluss an das Spitzenduo Krammes und Bruckner. In der vierten Runde gelang es ihr Bruckner zu überholen und die Jagd auf Krammes aufzunehmen. Doch leider machte ihr zwei Umläufe später die Technik einen Strich durch die Rechnung. Die Antriebwelle an ihrem Ford Fiesta war gebrochen und sie mußte ihn neben der Strecke abstellen. "Schade, ich war so nah dran, vielleicht meinen ersten ETCC-Sieg einzufahren, aber leider hat es nicht geklappt", ärgerte sie sich sichtlich enttäuscht über ihren ersten Ausfall in dieser Saison. Dafür lief es bei Tourenwagenneuling 'Luciano' besser als zuvor. Mutig fuhr er sich Runde um Runde im Feld nach vorne und landete am Ende hinter Krammes und Bruckner auf dem dritten Rang. "Nach meinen Ausrutschern zuvor habe ich nicht damit gerechnet, im zweiten Rennen noch so weit nach vorne fahren zu können", äußerte er sich zufrieden.