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Pressemitteilung BoxID: 340021 (SAN Service Agentur Niemann)
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Höhen und Tiefen für Yury Krauchuk am Red-Bull-Ring

(lifePR) (Monheim, ) Nach fünfwöchiger Sommerpause absolvierte das RAVENOL Team SAN am vergangenen Wochenende die fünfte Veranstaltung zur ADAC PROCAR am Red-Bull-Ring im österreichischen Spielberg. Wie gewohnt, fuhr SAN-Pilot Yury Krauchuk auf der ihm unbekannten, anspruchsvollen Rennstrecke erneut im Spitzenfeld mit und stellte seinen Ford Fiesta 1.6 16V im engen Qualifying mit nur knappen 0,419 Sekunden Zeitrückstand zum Pole-Setter auf die vierte Startposition der Division 2. Aufgrund eines Ausrutschers ins Kiesbett im Eifer des Gefechts während des ersten Rennens verlor er den Keilriemen am Motor und sah im Anschluss mit nachlassender Motorleistung noch als Siebter das Ziel. Auf einen Start zum zweiten Rennen wurde daraufhin wegen des hohen Risikos eines kapitalen Motorschadens verzichtet. Ein kleines Trostpflaster blieb dem 20-jährigen Weissrussen jedoch - die schnellste gefahrene Runde im ersten Rennen.

Die 4,326 km lange, schwierige Rennstrecke mit seinen zwei Links- und fünf Rechtskurven auf 660 m Höhe lag dem ehrgeizigen Sportstudenten auf Anhieb. Schon im freien Training hatte er die drittschnellste Zeit herausgefahren. Im Qualifying legten seine Konkurrenten dann nochmals zu und verwiesen Krauchuk mit seiner Bestzeit von 1:54,201 Minuten auf den vierten Startplatz.

Nach dem fliegenden Start zum ersten Rennen geriet Yury ausgangs der ersten Kurve im engen Gerangel um die Plätze auf die schmutzige asphaltierte Auslaufzone und konnte sich erst als Sechster wieder ins Feld einfädeln. Bis zur dritten Runde hatte er sich bereits auf die fünfte Position vorgekämpft und zum Führungsquartett aufgeschlossen.

Sein kühner Versuch, sich noch näher ranzufahren und später vielleicht die vierte Position ergattern zu können, mißlang eine Runde danach. Er rutschte ins Kiesbett, hoppelte langsam zurück auf die Strecke und reihte sich auf dem siebten Platz wieder ins Feld ein, den er noch bis ins Ziel retten konnte. "Nach dem Abflug hatte mein Fiesta weniger Leistung und ich konnte nicht mehr angreifen", kommentierte Yury sein Rennergebnis anschließend. In der Reparaturpause stellte Chefmechaniker Harald Briese fest, dass bei dem Ausritt ins Kiesbett der Keilriemen abhanden gekommen und dadurch der Motor zu heiß geworden war. Um keinen kapitalen Motorschaden zu riskieren, wurde der Start zum zweiten Rennen abgesagt.

"Yury hat hier mit seinen guten Rundenzeiten erneut bewiesen, dass er mit zu den Spitzenfahrern im Division 2-Feld zählt. Es fehlt ihm halt noch die nötige Erfahrung und Beständigkeit, die er sich hart erarbeiten muss", zieht Teamchef Hans Niemann das Resümee des Rennwochenendes am Red-Bull-Ring.