Doppelsieg in der Hitzeschlacht beim FIA ETCC Saisonfinale in Imola

(lifePR) ( Monheim, )
Mit einer Spitzenleistung seines Piloten Paolo Necchi triumphierte das RAVENOL Team SAN beim Saisonfinale des FIA Tourenwagen Europa Cups im Autodromo Enzo e Dino Ferrari in Imola am vergangenen Wochenende. Der 40-jährige Italiener erzielte in der Klasse der Super 1600-Fahrzeuge auf seinem Ford Fiesta 1.6 16V mit der Pole-Position und dem Sieg in beiden Rennen die maximale Punktzahl und sicherte sich damit hinter dem Saarländer Kevin Krammes den ETCC-Vizetitel. Die 28- jährige SAN-Pilotin Ulrike Krafft aus Lauffen am Neckar behauptete mit den Plätzen drei und fünf erfolgreich die dritte Position in der Meisterschaft.

Das ganze Rennwochenende über herrschte große Hitze mit Temperaturen von mehr als dreißig Grad, auch deshalb verlangte der 4,909 km lange, äußerst anspruchsvolle Kurs den Piloten alles ab. Dabei zeigte Lokalmatador Necchi einen besonders kühlen Kopf und holte sich dank seiner langjährigen Streckenkenntnis im Qualifying mit der Bestzeit von 2:12,779 Minuten die Pole-Position vor Tabellenleader Krammes, der rund eine Sekunde hinter ihm lag. Trotz stetigen Fortschritts auf dem für sie neuen Terrain hatte Ulrike Krafft zu diesem Zeitpunkt noch nicht die perfekte Ideallinie gefunden und stellte ihren Ford Fiesta mit 2:15,204 Minuten auf den fünften Startplatz.

Hoch erfreut nutzte Necchi am Sonntag seine Ausgangsposition beim ersten Rennen mit fliegendem Start und behielt die Spitze des S1600er-Feldes, die er bis zum Schluss nicht mehr abgab. Bereits nach einer Runde hatte er einen Vorsprung von 2,34 Sekunden herausgefahren, bei der Zieldurchfahrt waren es dann rund 12 Sekunden gegenüber dem zweitplatziertem Argentinier Wilson Borgnino im Chevrolet Aveo. "Bis hier lief schon mal alles nach Plan", äußerte sich der glückliche Sieger später. Den dritten Rang erzielte Ulrike Krafft, die sich rundenlang sehenswerte Kämpfe um Platz zwei mit den beiden Chevrolet-Piloten Diego Romanini und Borgnino lieferte. Letztendlich war das Überrundungsmanöver des S2000-Siegers Fernando Monje ausschlaggebend für ihr Abschneiden. "Damit konnte ich aber auf jeden Fall schon mal meinen dritten Meisterschaftsplatz sichern, der Punktevorsprung zu meinen Verfolgern reicht jetzt aus", meinte sie anschließend sichtlich erfreut.

Beim zweiten Rennen wurde die Begeisterung des gesamten Teams jäh getrübt, denn Necchi blieb wegen Anlasserproblemen beim Start zur Einführungsrunde stehen und wurde zurück in die Boxengasse geschoben. Seine Mechaniker konnten das Problem zwar schnell beheben, doch musste er aus der Boxengasse nachstarten. "Das war schon eine schlimme Schrecksekunde für mich", meinte der ehrgeizige Motorjournalist später. Doch er ließ sich nicht beirren und jagte zielstrebig dem Feld hinterher. Runde um Runde schnappte er sich überlegen einen Konkurrenten nach dem anderen und hatte in Runde sechs nur noch Borgnino vor sich. Der erste Überholversuch endete mit einem Quersteher, drei Umläufe weiter ging er dann an ihm vorbei und sah vor Borgnino und Krammes erneut als Sieger die Zielflagge. "Ich hatte mir für dieses Finale viel vorgenommen und bin natürlich sehr glücklich, gerade hier in meinem Heimatland auf dem obersten Treppchen stehen zu können", meinte er freudestrahlend nach der Siegerehrung. Für Ulrike als einzige Frau im Feld verlief das Rennen nicht so prickelnd. Sie erwischte keinen guten Start und verlor dadurch den Anschluss an die Spitze. Nach einem harten Zweikampf mit Gilles Bruckner um Platz vier, drehte sie sich und hatte viel Glück, dabei nicht von nachfolgenden S2000-Autos getroffen zu werden. Am Ende rettete sie sich dennoch auf dem fünften Platz ins Ziel. "Mehr war heute einfach nicht für mich drin. Ich freue mich aber für Paolo und fürs ganze Team über unsere Plätze zwei und drei in der Meisterschaft", meinte sie anschließend versöhnlich.

Auch Teamchef Hans Niemann zieht eine positive Bilanz: "Wir sind über unser Saisonergebnis sehr glücklich und gratulieren natürlich unseren Fahrern als auch dem Meister Kevin Krammes. Zum Ende hin wurde es doch noch ziemlich knapp für ihn. Im nächsten Jahr sind wir auf jeden Fall wieder mit dabei und freuen uns heute schon darauf."
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