Freitag, 17. November 2017


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"Relativ baldiger" Start der Bilanzreduktion

Zentralbanken

Köln, (lifePR) - .

 

„Relativ baldiger“ Start der Bilanzreduktion

• Die Fed hat alles vorbereitet, um mit dem Abschmelzen der Notenbankbilanz zu beginnen. Jetzt fehlt nur noch der genaue Startzeitpunkt. Von der Juli-Sitzung der Fed verlautete, dieser solle „relativ bald“ bekannt gegeben werden, sodass wir im September mit der Ankündigung und im Oktober mit der aktiven Einführung rechnen. Dieser Schritt ist so gut vorbereitet, dass er keine Verwerfungen an den Kapitalmärkten auslösen sollte.

• Sorge bereitet der Fed allerdings die schwächer als erwartete Inflationsentwicklung. Sollte der Preisauftrieb zu gering bleiben, könnte der Zinspfad in langsamerem Tempo beschritten werden.

Erneute Reduktion der Anleihekäufe ab 2018

Bank of England (BoE): Vorläufig keine Zinserhöhungen Zentralbanken Quelle: Haver Analytics Inc. • Die Konjunktur in der Eurozone läuft, doch die Inflationsentwicklung bleibt weit hinter dem Ziel von „unter, aber nahe 2%“ zurück. Positiv ist zumindest, dass die deflationären Gefahren nicht mehr bestehen. Dies hat bereits im Juni zu einer Veränderung in der Kommunikation geführt. Wir erwarten, dass die gute konjunkturelle Entwicklung die Notenbank im September dazu veranlassen wird, eine weitere Reduktion der Wertpapierankäufe ab 2018 von derzeit 60 Mrd. Euro auf 40 Mrd. Euro zu beschließen. Doch angesichts der weder nachhaltigen noch selbsttragenden Inflationsentwicklung ist es bis zum kompletten Ausstieg noch ein langer Weg.

Bank of England (BoE): Vorläufig keine Zinserhöhungen

• Der August-Inflationsreport der BoE weist darauf hin, dass – aus aktueller Perspektive – vor dem dritten Quartal 2018 nicht mit einer Leitzinserhöhung zu rechnen ist.

• Zwar liegt die Inflation mit aktuell 2,6% deutlich über dem Ziel, und sie wird in den kommenden Monaten zunächst noch ansteigen. Dies liegt hauptsächlich an der Pfund-Abwertung. Im Prognosezeitraum der Zentralbank wird die Teuerungsrate dann aber wieder zurückgehen. Die Wirtschaft dürfte durch das schwache Pfund ihre Exporttätigkeit steigern, während der Reallohnverlust den privaten Konsum schwächt. Die Brexit-Verhandlungen lasten als Risiko auf dem wirtschaftlichen Ausblick.

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