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Pressemitteilung BoxID: 631314 (Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA)
  • Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA
  • Unter Sachsenhausen 4
  • 50667 Köln
  • http://www.oppenheim.de
  • Ansprechpartner
  • Jochen Mörsch
  • +49 (221) 145-1955

Keine großen Sprünge in 2017

(lifePR) (Köln, ) .

So schätzt die volkswirtschaftliche Abteilung von Sal. Oppenheim die Entwicklung in den wichtigsten Regionen ein:


Europa (Ulrike Kastens, Stellvertretende Leiterin Volkswirtschaft)

-„Wir rechnen mit einem kräftigeren Wachstum im vierten Quartal 2016. Dauerhaft dürfte sich dies aber nicht fortsetzen. Die Unsicherheiten über den Brexit und die Entwicklung in den USA können belasten.“

-„Daher bleiben wir für das Jahr 2017 in unserer wirtschaftlichen Einschätzung vorsichtig. In Deutschland ist vor allem wegen des Arbeitstage-Effekts mit einem geringeren Wachstum zu rechnen.“

-„Die Divergenzen zwischen den einzelnen Ländern bleiben groß, was sich zwar nicht an den Wachstumsraten abzeichnet, wohl aber an der Höhe der Arbeitslosigkeit.“


USA (Dr. Martin Moryson, Chefvolkswirt)

-„Auch wenn Märkte es nicht widerspiegeln, ist die Unsicherheit in Sachen wirtschaftspolitischer Kurs sehr hoch. Spätestens mit der Aufnahme der Arbeit von Kongress und Präsident dürfte diese Unsicherheit auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.“

-„2017 sollten die Investitionen wieder stärker zum Wachstum beitragen, nachdem die Bremseffekte aus den stark rückläufigen Investitionen im Ölförderbereich auslaufen und der steigende Ölpreis Investitionen dort attraktiver macht.“

-„Effekte aus potentiellen Fiskalpaketen, der Ausweisung von illegalen Migranten oder Importzöllen dürften sich frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2017 niederschlagen.“


China (Katrin Löhken, Senior Analystin Volkswirtschaft)

-„Für die chinesische Regierung besteht auch 2017 das Dilemma, zwischen fiskalischen Stimuli zur Erreichung der Wachstumsziele und dem Strukturwandel austarieren zu müssen.“

-„Perspektivisch hat die Wahl Trumps die Wahrscheinlichkeit eines Handelskriegs erhöht, was Chinas Exporte belasten würde.“

-„Der Abbau von mehr als 900 Mrd. USD Währungsreserven und Stützungsmaßnahmen der Zentralbank deuten nicht darauf hin, dass China seine Währung – wie von Trump behauptet – künstlich niedrig hält. Das Gegenteil ist der Fall.“