Sächsisches Justizministerium veröffentlicht neuen "Wegweiser für ehrenamtliche Betreuer"

(lifePR) ( Dresden, )
Ab sofort ist die Broschüre "Wegweiser für ehrenamtliche Betreuer" kostenfrei erhältlich. Der sächsische Justizminister Dr. Jürgen Martens erklärt zu der neu aufgelegten Publikation: "Die rechtliche Betreuung(I) hilfsbedürftiger Menschen spielt in unserer alternden Gesellschaft eine große Rolle. Mehr als die Hälfte aller Betreuungen wird in Sachsen ehrenamtlich geführt(II), meist durch Angehörige, aber auch durch andere sozial engagierte Menschen. Bei ihrer wichtigen und verantwortungsvollen Aufgabe werden die ehrenamtlichen Betreuer bereits durch die Betreuungsvereine, Betreuungsbehörden und Gerichte unterstützt. Zusätzlich geben wir ihnen noch eine umfangreiche Informationsbroschüre an die Hand."

Die Broschüre führt auf 50 Seiten in die Aufgaben, Rechte und Pflichten ehrenamtlicher Betreuer ein, enthält konkrete Tipps, Beispiele sowie ausgefüllte Musterformulare und benennt weitere Ansprechpartner und Hilfsangebote.

Martens: "Mit dem Wegweiser will das Justizministerium möglichst viele der Fragen beantworten, die im Laufe einer rechtlichen Betreuung auftreten können. Er soll aber auch Ausdruck unserer Wertschätzung für die Arbeit der ehrenamtlichen Betreuer sein. Die Tätigkeit als ehrenamtlicher Betreuer verdient höchsten Respekt und ist keine Selbstverständlichkeit. Sie ist ein erfreuliches Beispiel dafür, dass Menschen selbstlos bereit sind, Verantwortung für andere zu übernehmen."

Der "Wegweiser für ehrenamtliche Betreuer" ist über den Broschürenversand des Freistaates Sachsen zu beziehen und steht unter https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/20213 zum Download bereit.

(I) Wer nicht (mehr) in der Lage ist, seine rechtlichen Angelegenheiten selbst zu besorgen, dem bestellt das Betreuungsgericht einen rechtlichen Betreuer, es sei denn, es gibt im Einzelfall andere Hilfen, insbesondere einen vom Betroffenen selbst bestimmten Vorsorgebevollmächtigten. Die rechtliche Betreuung ist strikt zu trennen von der sozialen Betreuung durch Pflegedienste, Heime etc
(II) Derzeit sind in Sachsen insgesamt etwa 74.000 Betreuungsverfahren anhängig.
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