Dienstag, 21. Februar 2017


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Mit KIWI mehr Schwung in die Großregion bringen

(lifePR) (Saarbrücken, ) Wie können bestehende Mobilitätshemmnisse auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt in der Großregion abgebaut werden? Über ein Jahr hat sich die KIWI-Initiative (Karriere-Initiative der Wirtschaft - Fachkräfteallianz für die Jugend in Europa) mit der Frage befasst. Auf der Abschlusskonferenz in der CEB Akademie in Merzig wurden heute die Ergebnisse präsentiert.

Anke Rehlinger, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr erklärte: "Wir haben in einzelnen Berufsgruppen genau geprüft, was eigentlich die Qualifizierungsanforderungen sind, damit beispielsweise ein Elektriker sowohl in Lothringen als auch im Saarland eine Anstellung findet. Dadurch sind Weiterbildungskonzepte entstanden, die wir jetzt mit interessierten Unternehmen erproben werden." In den Berufszweigen Industrie, Handwerk, Pflege und Dienstleistung wurden Pilotberufe ausgewählt und einem zwischenstaatlichen Vergleich unterzogen. Es wurden Qualifizierungsempfehlungen entwickelt, die beispielhaft für die Gestaltung von binationalen und aufeinander aufbauenden Karrieren dienen. Besonders im Fokus stehen dabei die Metalltechniker, Industriemechaniker und Verkäufer.

Ein weiteres durch KIWI entstandenes Projekt ist die Öffnung des ASW-Studienangebotes für Absolventen aus den Nachbarregionen. In gemeinsamer Arbeit des Lycée Henri Nominé in Saargemünd, der ASW - Berufsakademie Saarland e.V. und den KIWI-Projektpartnern wurde ein neuartiges Angebot für Absolventen mit einem Bacalaureat-Abschluss entwickelt. So wird es künftig möglich sein, durch ein grenzüberschreitendes Studium an der ASW den Abschluss "Bachelor" mit dem im Studiengang integriertem BTS - Brevet de Technicien Supérieur zu erreichen.

Die KIWI-Initiative wurde aus Mitteln des Interreg-Programms für die Großregion, dem saarländischen Wirtschaftsministerium, der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft und der Stiftung ME-Saar gefördert.

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