Dienstag, 30. Mai 2017


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Tarifkonflikt im rbb: Vermittler legen Empfehlung vor

(lifePR) (Berlin, ) In der Tarifauseinandersetzung im Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) zeichnet sich ein Ende ab. Die beiden externen Vermittler Prof. Dr. Jutta Glock und Prof. Dr. Wolfgang Däubler haben der Geschäftsleitung und den Gewerkschaften ver.di und DJV eine gemeinsame Empfehlung zur Lösung des Konflikts vorgelegt. Die wesentlichen Punkte ihres Vorschlags sind:

- Zahlung eines Sockelbetrags von 40 Euro am 1.1.2010 für alle fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter;
- Erhöhung der Gehälter um 2 Prozent am 1.1.2010 und um weitere 2 Prozent am 1.12.2010;
- Einmalzahlung von 300 Euro;
- Angleichung des Familienzuschlags im Tarifgebiet Berlin und Potsdam auf einheitlich 97 Euro pro Kind (Potsdam bisher 89 Euro);
- Abschaffung einer Extrazahlung (Dienstzeitstufen) für einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ehemaligen SFB ab 1.1.2013. Dafür erhalten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des rbb in der entsprechenden Tarifstufe eine Sondervergütung.
- Erhöhung der Vergütung der Auszubildenden und der freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab 1.1.2010.

Die Gewerkschaften haben gemäß der Vermittlungsvereinbarung fünf Werktage Zeit, über die Annahme dieser gemeinsamen Empfehlung zu entscheiden. rbb-Intendantin Dagmar Reim hat bereits vor Beginn des Vermittlungsverfahrens erklärt, dass der rbb einen Schlichterspruch vorbehaltlos akzeptieren werde.

rbb-Verwaltungsdirektor Hagen Brandstäter: "Wir sind erleichtert, dass es zu dieser gemeinsamen Empfehlung der Vermittler gekommen ist. Sie bringt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des rbb eine deutliche Erhöhung ihrer Bezüge. Das ist angesichts der schwierigen finanziellen Lage des Senders für uns kein einfacher Schritt. Doch jetzt besteht die Chance, den Tarifkonflikt zügig zu beenden."

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