Samstag, 27. Mai 2017


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Rundfunkrat des rbb stimmt Wirtschaftsplan 2010 zu

(lifePR) (Berlin, ) Der Rundfunkrat des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) hat heute den Wirtschaftsplan des Senders für das Jahr 2010 genehmigt. Der rbb rechnet im kommenden Jahr mit Erträgen von 395,6 Mio. Euro. Dem stehen Aufwendungen 397,7 Mio. Euro gegenüber. Der rbb erwartet zum Jahresende einen Fehlbetrag von 2,1 Mio. Euro, der im Wesentlichen auf geringere Gebühreneinnahmen zurückzuführen ist, die trotz erheblicher Sparanstrengungen nicht vollständig aufgefangen werden können.

Für 2010 werden Gebühreneinnahmen von 348,5 Mio. Euro erwartet. Das sind 4,7 Millionen weniger als 2009. Ursache dafür sind die rückläu-figen Gerätezahlen und überproportional hohe Befreiungsquoten. Im Sendegebiet des rbb liegt beispielsweise die erwartete Befreiungsquote für Hörfunk- und Fernsehgeräte im Jahr 2010 bei rund 15 Prozent. In der ARD beträgt sie im Durchschnitt rund 9 Prozent. Hinzu kommt, dass der rbb seine Ansprüche auf Gebührenzahlung nicht immer durchsetzen kann. Die so genannte Forderungsausfallquote beträgt im Sendegebiet 3,4 Prozent, bundesweit nur 2,4 Prozent.

Konsequente Fortsetzung des Sparkurses

Der rbb wird auch im Jahr 2010 konsequent den eingeschlagenen Kurs der wirtschaftlichen Konsolidierung fortsetzen. Dafür sind erneut erhebliche Einsparmaßnahmen notwendig. Das für 2010 ursprünglich vorgesehene Investitionsvolumen muss der rbb um 2,5 Mio. Euro reduzieren. Ferner gibt es 2010 zum zweiten Mal in Folge eine Nullrunde beim Sach-aufwand.

Zum Wirtschaftsplan 2010 hat der rbb weitere 14,5 Planstellen gestrichen. Der Stellenplan weist damit 1.477 Stellen aus. Das sind insgesamt 285 weniger als zum Zeitpunkt der Fusion 2003.

Intendantin Dagmar Reim: "Der rbb spart, wo er kann. Doch er wird es nicht schaffen, den kontinuierlichen Rückgang der Gebührenerträge allein zu kompensieren. Deswegen sind wir angewiesen auf eine gerechte Gebührenverteilung, für die wir eintreten werden."

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