Donnerstag, 23. November 2017


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Rügenwalder Mühle: Trotz unruhiger Marktsituation auch 2016 erfolgreich

Umsatz bleibt konstant bei rund 204 Mio. Euro / Umsatzanteil vegetarisches Sortiment steigt auf 26 % / Einführung weiterer vegetarischer Produkte / Ausbau von Forschung und Entwicklung

Bad Zwischenahn, (lifePR) - Die Rügenwalder Mühle hat das abgelaufene Geschäftsjahr (31.12.) mit einem erfreulichen Ergebnis beendet: Trotz einer unruhigen Marktlage konnte das Familienunternehmen seinen Erfolgskurs von 2015 fortsetzen. Der Gesamtbruttoumsatz blieb mit rund 204 Mio. Euro nahezu konstant auf dem Niveau des Vorjahres (2015: 205 Mio. Euro). Auch der Gesamtabsatz entspricht mit 24.400 Tonnen ebenfalls knapp dem Wert des Vorjahres (24.421 Tonnen).

„2016 war ein schweres Jahr für unsere Branche. Viele Unternehmen – insbesondere familiengeführte mittelständische Betriebe wie wir – haben stark zu kämpfen. Und auch in Zukunft sieht es für die gesamte Fleisch- und Wurstbranche nicht nach einer Besserung aus. Umso beachtlicher, dass wir trotz allem auch in diesem Jahr unsere äußerst positiven Ergebnisse des Vorjahres halten konnten. Einen großen Anteil an diesem Erfolg hat natürlich unsere vegetarische Produktlinie", so Godo Röben, Geschäftsführer der Rügenwalder Mühle, anlässlich des heutigen Pressegesprächs.

Seit einigen Jahren ist der Wurst- und Fleischkonsum in Deutschland rückläufig. Dies betrifft auch die Rügenwalder Mühle, die infolgedessen 2016 beim Absatz an fleischhaltigen Produkten Einbußen von 5 % verzeichnete.

Im Vergleich dazu ist von 2015 auf 2016 der Veggie-Gesamtmarkt um 9,6 % gewachsen. Die Rügenwalder Mühle konnte mit ihren vegetarischen Produkten hier sogar überproportional um 33 % zulegen.

„Die Konsumenten ändern ihr Einkaufsverhalten. Daher glauben wir, ebenso wie die meisten Marktforscher, daran, dass diese Kategorie auch langfristig wachsen wird", betont Godo Röben. „Wir haben dies schon früh erkannt und uns als moderner Lebensmittelhersteller mit unserem leckeren Veggie-Sortiment erfolgreich am Markt positioniert: Bei Fleisch-Alternativen sind wir heute der - mit großem Abstand – führende Markenhersteller1." Der Anteil der vegetarischen Produkte am Gesamtumsatz der Rügenwalder Mühle belief sich Ende 2016 auf 26 %.

1 Quelle: IRI Vegetarisch, LEH gesamt > 200m2, Top Hersteller nach Absatz in to., YTD Mai 2017

Mit insgesamt 575 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2016) hat sich die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um 42 Personen (+ 7,9 %) erneut erhöht. Grund dafür ist im Wesentlichen der kontinuierliche Ausbau der vegetarischen Produktlinie, die zusätzliches Personal erfordert.

Seit der Einführung der ersten fleischfreien Produkte der Rügenwalder Mühle im Dezember 2014 wurden bis Ende 2016 damit insgesamt 125 neue Stellen geschaffen.

Die Zahl der Auszubildenden lag zum Jahresende 2016 bei 28. Die Ausbildungsquote liegt daher mit 4,9 % über dem Wert des Vorjahres (2015: 3,9 %).

Vegetarisches und veganes Angebot weiter ausgebaut

„Unser Ziel ist es, 2020 40 % unseres Umsatzes mit fleischfreien Produkten zu erwirtschaften", so Godo Röben. 2016 hat das Unternehmen aus Bad Zwischenahn daher seine vegetarische Linie konsequent weiter ausgebaut. Nach der Vegetarischen Mühlen Fleischwurst im März folgten im Juni drei weitere Neuprodukte: die Vegetarische Mühlen Bratwurst für den Grill, die Vegetarische Mühlen Salami und die Vegetarischen Mühlen Schinkenwürfel als würziges Extra auf der Pizza oder im Auflauf. Im Dezember schließlich hielt die Vegetarische Mühlen Salami in der Sorte Bunter Pfeffer Einzug in die Regale des Lebensmittelhandels.

Produktstrategie: Alternativen bieten

„Wir wollen niemandem vorschreiben, wie er sich ernähren soll – sondern vielmehr leckere Alternativen anbieten", erklärt Godo Röben. „Produkte die aussehen, schmecken und sich beim Reinbeißen genauso anfühlen wie das Original aus Fleisch." Der Verbraucher entscheide letztlich, ob er beispielsweise den Schinken Spicker lieber vegetarisch oder klassisch mit Fleisch isst. Deshalb hat die Rügenwalder Mühle bislang auch kein fleischhaltiges Produkt aus dem Sortiment gestrichen. Röben und seine Kollegen sehen allerdings nicht nur, dass immer mehr Menschen bewusst weniger oder gar kein Fleisch bzw. gar keine Wurst essen. „Die Branche befindet sich generell in einem Umbruch. Hier ist viel Potenzial, wir entwickeln uns daher beständig weiter", ergänzt Godo Röben. Eines bleibt uns dabei allerdings immer wichtig: Unser Markenzeichen, die rote Mühle, steht für beste Qualität und richtig leckeren Geschmack bei vegetarischen und konventionellen Fleisch- und Wurstprodukten."

Rügenwalder Mühle Veggie IQ 2016: So schlau is(s)t Deutschland

Der Veggie-Trend ist in Deutschland längst angekommen – doch wie gut kennen sich die Deutschen mit fleischfreier und pflanzlicher Ernährung aus? Die Rügenwalder Mühle wollte es wissen und ließ den „Veggie-IQ" der Deutschen ermitteln. Das Ergebnis der repräsentativen Ernährungsstudie „Rügenwalder Mühle Veggie IQ 2016: So schlau is(s)t Deutschland", die mit Kantar Added Value und tns Infratest durchgeführt wurde: In puncto Ernährungsfragen sind die Deutschen schlaue Köpfe. Über die Hälfte der insgesamt 42 Wissensfragen wurden von den mehr als 4.000 Befragten richtig gelöst. Ergänzend dazu haben neun Experten aus verschiedenen Bereichen die quantitativen Ergebnisse der Befragung näher beleuchtet.

„Vegetarische und vegane Ernährung ist in Deutschland wortwörtlich in aller Munde, das hat auch unsere Ernährungsstudie „Die Rügenwalder Mühle Wurstweisheiten 2015 - mit oder ohne Fleisch: Das schmeckt Deutschland" gezeigt. Daran anknüpfend wollten wir den Veggie-IQ der Deutschen messen und wissen, wie gut sich die Deutschen bei diesen Themen wirklich auskennen", erläutert Godo Röben.

Mit Investitionen fit für die Zukunft

Investiert hat die Rügenwalder Mühle im abgelaufenen Geschäftsjahr vor allem in den Auf- und Ausbau der vegetarischen Produktlinie. Die Investitionen flossen in die Anschaffung neuer Maschinen, den Ausbau der Forschung und Entwicklung sowie zu großen Teilen in das neue Werk 2. Das im vergangenen Jahr erworbene Gebäude auf dem Gelände Industriestraße 8 gegenüber dem Firmensitz in der Industriestraße 5 – eine Halle inklusive Sozialräume (ca. 2.500 m2) sowie ein Verwaltungstrakt (ca. 1.000 m2) – wird seit Jahresbeginn 2016 genutzt. Es befinden sich dort mehrere Verpackungslinien für die vegetarischen Produkte sowie Büros für einen Teil der stark angewachsenen Zahl an Mitarbeitern aus Verwaltung und Vertrieb. Zudem hat die Rügenwalder Mühle ein weiteres Grundstück erworben, um so Potentiale für künftiges Wachstum zu schaffen.

Insgesamt belief sich die Investitionssumme im Jahr 2016 auf 5,5 Mio. Euro (2015: 15 Mio. Euro).

Ausblick: Einführung Bio-Produkte

„In der Lebensmittelbranche allgemein, und im Wurstmarkt insbesondere herrschen stürmische Zeiten. Immer mehr Menschen denken vermehrt über den eigenen Fleisch- und Wurstgenuss nach. Manche möchten weniger essen, andere legen Wert auf eine bessere Qualität und die Herkunft der Tiere. Darauf müssen wir achten, um auch langfristig erfolgreich zu sein. Mit der Einführung unserer vegetarischen und veganen Produkte sind wir den ersten Schritt gegangen. Jetzt möchten wir mit Bio im Fleischsortiment weitermachen", so Röben.

Die Rügenwalder Mühle brachte im Juli die ersten Wurst-Produkte mit Fleisch in Bio-Qualität in den Handel: Seit dem 3. Juli ist der beliebte Schinken Spicker als Bio-Variante in den beiden Sorten Mortadella und Bärlauch-Lyoner in der 80-g-Packung im Kühlregal erhältlich.

Der Start des Bio-Sortimentes ist zudem einer von vielen Bausteinen, mit denen das Familienunternehmen nachhaltig Verantwortung übernimmt. „Wir möchten uns nicht nur um das Produkt kümmern, sondern auch um das Drumherum", betont Röben. So stellte das Unternehmen beispielsweise vor einem Jahr die komplette Produktion auf 100 Prozent Ökostrom um.

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