Montag, 23. Juli 2018


Robert Mennen in hervorragender Form

Koblenz, (lifePR) - Robert Mennen vom Topeak-Ergon Racing Team wird bei dem dreitägigen Etappenrennen Trans Zollernalb auf der schwäbischen Alb Fünfter in der Gesamtwertung. Nach seinem Auftaktsieg am Freitag, verhindert ein Reifendefekt auf der zweiten Etappe die Chance auf den erneuten Gesamtsieg.

Die schwäbische Alb scheint ein gutes Pflaster für unsere Topeak-Ergon-Fahrer zu sein, ganz besonders das dreitägige Sparkasse Trans Zollernalb-Etappenrennen, das vom 20. bis zum 22. September stattfand und von Haigerloch nach Hechingen führte. Nachdem Robert Mennen das nun zum vierten Mal ausgetragene Etappenrennen über 215 Kilometer und knapp 4.000 Höhenmeter vor zwei Jahren bereits gewinnen konnte, fuhr Alban Lakata im letzten Jahr auf den zweiten Platz.

Direkt auf den ersten 58 Kilometern und 913 Höhenmetern von Haigerloch nach Balingen ließ Mennen keinen Zweifel daran aufkommen, dass er auch in diesem Jahr in der Endabrechnung ganz vorne dabei sein will. Im Schluss-Sprint schlug der 28-jährige Nörvenicher dann auch den Schweizer Urs Huber vom Team Bulls und machte damit die erste Etappe perfekt. "Es war sicher ein Vorteil für mich, dass ich im Gegensatz zu Urs die Zieleinfahrt gekannt habe", verriet Robert hinterher. "Ich wusste, dass ich in der Kurve gleich attackieren muss." Trotzdem blieb er im Gesamtklassement erst einmal auf Rang zwei wegen Hubers Bonuspunkten aus der zweiten Sprintwertung.

Auf der zweiten mit 79,4 Kilometern und 1668 Höhenmetern längsten Etappe von Balingen nach Albstadt-Tailfingen hatte der Deutsche Marathon-Vizemeister dann leider Pech. Als er sich mit Markus Kaufmann (Centurion-Vaude) schon von der Spitzengruppe abgesetzt hatte, ereilte ihn rund vier Kilometer vor dem Ziel ein Reifendefekt. "Ich bin hinter Markus gefahren und auf einmal hatte ich platt. Keine Ahnung, was da war. Schade, aber so was passiert halt mal. Körperlich ging es mir sehr gut", sagte Mennen, der durch dieses Malheur 1:53 Minuten verlor. Zuvor hatte sich der Topeak-Ergon-Racer die Sprint-Wertung in Obernheim gesichert.

Obwohl der Vorderrad-Platten die Chance auf den Gesamtsieg zunichte gemacht hatte, gab Robert auf der letzten Etappe von Albstadt nach Hechingen dann noch mal alles. Nach insgesamt 77,4 Kilometern und 1.216 Höhenmetern fuhr der diesjährige Trans-Schwarzwald-Gewinner mit einem Rücksand von 2:11 Minuten als Dritter über die Ziellinie und bestätigte damit seine derzeitige hervorragende Form. Deshalb war der Profi des Koblenzer Rennstalls am Ende auch nicht unzufrieden: "Ich wollte mich nicht einfach so geschlagen geben, obwohl ich wusste, dass es auf dieser Etappe schwer sein würde anzugreifen. Aber der dritte Platz heute ist ein versöhnlicher Abschluss. Mit meiner Form bin ich sehr zufrieden", so Robert hinterher. Im Gesamtklassement belegte Robert den fünften Platz.

Das stimmt auf jeden Fall sehr optimistisch was die in knapp zwei Wochen anstehenden Deutschen Meisterschaften im Mountainbike Marathon angeht. Diesmal in Münsingen - übrigens wieder auf der schwäbischen Alb ...

Weitere Informationen und Ergebnisse unter: www.sparkasse-trans-zollernalb.de

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