Freitag, 20. April 2018


Kalentieva wird WM-Fünfte

Koblenz, (lifePR) - Wieder mal volles Programm für das Topeak-Ergon Racing Team: Irina Kalentieva wird bei der UCI Mountainbike Weltmeisterschaft in Saalfelden fünfte. Wolfram Kurschat hatte schon im Vorfeld technische Probleme und beendet das Rennen auf Rang 46. Alban Lakata belegt in der Mountainbike-Wertung vom Dolomitenmann den zweiten Platz.

Nach ihrem vierten Platz bei den Olympischen Spielen in London kämpfte sich Irina Kalentieva vom Topeak-Ergon Racing Team knapp vier Wochen später bei den UCI Mountainbike Weltmeisterschaften in Saalfelden wieder mit einer hervorragenden Leistung auf einen achtbaren fünften Platz. Zwar hat es wieder nicht für eine Medaille gereicht, aber trotzdem kann sich die in Koblenz lebende Russin keine Vorwürfe machen: "Mit dem Rennverlauf bin ich nicht unzufrieden, außer dass ich am Anfang das hohe Tempo nicht halten konnte" , erklärte die zweifache Weltmeisterin. "Aber gegen Ende des Rennens konnte ich wieder ganz nach vorne fahren und hätte es fast noch in die Medaillenränge geschafft."

Nach insgesamt sechs Runden, 29,3 Kilometern und 1.080 Höhenmetern kam Irina mit einer Zeit von 1:35:58 Stunden ins Ziel, gerade mal elf Sekunden hinter Georgia Gould, die sich wie schon bei Olympia die Bronzemedaille sicherte. "Ich konnte taktisch leider nicht so fahren, wie ich es mir vorgenommen hatte, da meine Beine nicht mit machen wollten" , so die neunmalige Russische Meisterin. "Dann ist es schwer nach Plan zu fahren und zu taktieren."

Das es dann am Ende dann fast noch für eine Medaille gereicht hätte, verdankt die 34-Jährige nicht zuletzt ihrer Disziplin und ihrem Ehrgeiz. Deshalb kann Irina auch schon wieder optimistisch in die Zukunft blicken und ihre nächsten Projekte in Angriff nehmen. "Ich werde mich jetzt gut regenerieren und dann gezielt auf die Marathon-Weltmeisterschaft vorbereiten." Doch die stehen bereits in knapp vier Wochen am 7. Oktober im französischen Ornans auf dem Programm. Nicht gerade viel Zeit sich von einer Cross-Country-Spezialistin in eine Marathon-Expertin zu verwandeln. Doch kein Problem für Irina, die 2004 schon mal bei einer Marathon-WM mitgefahren ist: "Damals habe ich auch ohne spezielle Vorbereitung die Silber-Medaille geholt" , grinst sie. "Seitdem trainiere ich auch längere Distanzen. Ich werde jetzt einfach etwas mehr und länger auf dem Bike trainieren."

Team-Kollege Wolfram Kurschat kann nicht gerade auf eine erfreuliche Woche zurück blicken. Zuletzt musste der 37-Jährige beim international erstklassig besetzten Bundesligarennen in Alpstadt in erfolgreicher Position liegend verletzt aufgeben, dann hatte er den Rest der Woche mit technischen Problemen zu kämpfen, die eine optimale Vorbereitung auf die WM nicht zuließen. Am Ende stand ein enttäuschender Platz 46 für den dreimaligen Deutschen Meister zu buche. Wirklich schade nachdem sich Wolfram zuletzt wieder in aufsteigender Form präsentierte.

Noch ein Athlet vom Topeak-Ergon Racing Team war am Wochenende im Einsatz. Alban Lakata (33) ging traditionell auch dieses Jahr wieder beim Dolomitenmann in seiner Heimatstadt Lienz an den Start. Und ganz wie man das in dieser Saison von dem Österreicher gewohnt ist, mit Erfolg: Der Marathon-Weltmeister von 2010 wurde in seiner Disziplin Mountainbiking zweiter und in der Gesamtwertung mit seinem Team Red Bull vierter. Dementsprechend gut gelaunt zeigte sich der "Albanator" hinterher: "Das war wieder mal eine perfekte Veranstaltung und eine tolle Werbung für meine Heimatstadt Lienz" , freute er sich im Ziel.

Das MTB-Rennen ist weltklasse besetzt und verlangt den Athleten einiges ab. Der Cross-Country-Kurs läuft zu 60 Prozent über Single-Trails. Insgesamt sind 17,4 Kilometer Uphill, 9,4 Kilometer Downhill und 1.695 Höhenmeter mit durchschnittlich 26,4 Prozent Gefälle bis zum Ziel am Lienzer Hauptplatz zu absolvieren. Die perfekte Vorbereitung für Alban im Hinblick auf die Marathon-WM in Ornans ...

Ergebnisse unter: www.uci.ch

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