Donnerstag, 19. Juli 2018


Eine WM-Medaille zum Geburtstag ...

Koblenz, (lifePR) - Die beiden Topeak-Ergon-Profis Alban Lakata und Kristian Hynek gehen am Sonntag bei den UCI Marathon-Weltmeisterschaften in Singen auf Medaillenjagd. Die 98 Kilometer im baden-württembergischen Hegau lassen ein extrem spannendes Rennen erwarten, bei dem man taktisch auf der Hut sein muss.

Fünf Mal stand Alban Lakata bei Marathon-Weltmeisterschaften bereits auf dem Podest, zweimal wurde ihm das Regenbogen-Jersey übergestreift – übrigens auch 2010 als zum letzten Mal eine WM auf deutschem Boden stattfand. Spätestens seit 2009 gehört er sowieso immer zu den Top-Favoriten und weil er in Singen bereits dreimal als Erster über die Ziellinie fuhr umso mehr.

„Ich kenne die Strecke und weiß, dass man immer aufmerksam sein muss. Vor allem in der ersten Stunde werden viele ihr Glück versuchen“, verrät Alban und verweist dabei auch auf die erhöhte Anzahl an etatmäßigen Cross-Country-Fahrern, die vermutlich eine gewisse Dynamik ins Renngeschehen bringen werden. Die Voraussetzungen um seine sechste WM-Medaille mit nach Hause zu nehmen, habe er geschaffen. Es wäre quasi ein Geburtstagsgeschenk, denn der Österreicher wird am Sonntag 38 Jahre alt.

„Ich bin sehr zufrieden, auch wie ich mich von der Alpentour erholt habe. Ich bin voll motiviert und es gibt keinen Grund skeptisch zu sein“, so der Albanator. Dennoch weiß der Weltmeister von 2015 um die Unwägbarkeiten des schnellen und welligen Kurses mit 2.800 Höhenmetern. „Ich möchte im Ziel stehen und sagen können: ich habe alles getan. Wenn eine Medaille herausspringt, super, aber in Singen hat man nie alles selber in der Hand“, so die Erfahrung, die er dort gesammelt hat.

Auch Kristian Hynek ist sich dessen bewusst. „Es ist ein bisschen wie eine Lotterie. Du musst das Glück haben die richtige Gruppe zu erwischen“, meint der Tscheche. Obwohl ihm beim Hegau Bike-Marathon die langen Anstiege fehlen, um seine größten Qualitäten auszuspielen, ist es ihm in Singen schon zweimal gelungen diese eine Gruppe zu erwischen. 2013 holte er dort EM-Bronze und 2015 hätte es mindestens genauso laufen können, wäre ihm da nicht in der Spitzengruppe fahrend ein Defekt dazwischengekommen.

Kristian hat zuletzt eine Straßenrundfahrt bestritten, „um schnelle Beine zu bekommen“, wie er sagt und ist sehr zufrieden mit seiner Verfassung. „Alles hat bestens funktioniert, auch das Trainingslager mit der tschechischen Nationalmannschaft“, betont der 37-Jährige. Welche Passage denn vorentscheidend sein könnte? „Ich weiß es, aber ich werde das hier natürlich nicht verraten“, schmunzelt der WM-Dritte des Vorjahres.

Das Topeak-Ergon-Duo ist also bestens gerüstet für ein heißes Rennen, das ab 10.20 Uhr nicht nur gute Beine, sondern auch taktisches Gespür erfordern wird. Verfolgen lässt sich das Geschehen via Facebook-Seite des Hegau Bike-Marathon.

Mehr Informationen zum Topeak-Ergon Racing Team gibt es auf unserer Website unter www.topeak-ergon-racing.com

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