Freitag, 20. April 2018


Acht Tage auf einem wilden Pferd

Koblenz, (lifePR) - „Ready to rumble“ – Kristian Hynek und Alban Lakata sind bereit für das Unternehmen Cape Epic 2017. Am Sonntag beginnt in Meerendal die 14. Auflage des legendären Mountainbike-Etappenrennens durch die ungezähmte Wildnis Südafrikas.

Das tschechisch-österreichische Ensemble vom Topeak-Ergon Racing Team fiebert dem ersten Saison-Highlight freudig entgegen, genauso wie das Backup-Team mit Erik Kleinhans und Jeremiah Bishop und die ganze Crew des Koblenzer Rennstalls. Aber mit wohl dosiertem Respekt vor dem, was sie am Kap auf den 691 Kilometern und 15.400 Höhenmetern erwartet.

Gewinnen ist für diese hochdekorierte Paarung natürlich immer das Ziel. Auch beim magischsten aller Mountainbike-Etappenrennen. Doch das Duo Lakata/Hynek weiß nur zu gut: Das Cape Epic ist ein wildes Pferd, untamed, ungezähmt, wie es die Organisatoren von Beginn an genannt haben. Hitze, Wind, Staub, Dornen und Steine sind äußerst unfreundliche Weggefährten, die einen schnell aus dem Sattel werfen können.

„Sicher, wir wollen gewinnen. Aber wir müssen realistisch sein. Die Konkurrenz ist extrem groß und deshalb wäre es auch schon ein Erfolg, wenn wir am Ende nur auf dem Podium stehen“, verrät Kristian und Alban hält sich erst mal ganz zurück. „Nein, ich will nicht wirklich ein Ziel formulieren, das brachte uns bis dato noch nie Glück.“

Das ist mit Rückblick auf 2016 nur zu gut zu verstehen, denn vor einem Jahr endeten nach vier Tagen alle Titelträume wegen Kristians Sturzverletzungen. „Es stehen acht knüppelharte Tage vor uns“, weiß Alban. Der Österreicher hat sich vom Andalucia Bike Race „ziemlich schnell erholt“, wie er sagt. „Ich denke, das war optimales Training und ich hoffe, dass der Knoten jetzt aufgeht. Fühlen tu’ ich mich jetzt jedenfalls um einiges besser.“

Dennoch wollen sie das Cape Epic eher verhalten angehen, um nicht schon von Beginn an zu überziehen. Das Rennen wird nicht in den ersten Tagen gewonnen. Der berüchtigte Groenland-Berg, ein rund 20 Kilometer langer Anstieg, stellt sich dieses Jahr auch erst am vorletzten Tag in den Weg. Auch bei Kristian ist vorsichtiger Optimismus zu spüren. „Ich fühle mich sehr gut vorbereitet und freue mich auf das Rennen“, sagt er. Die fünf Wochen seit dem Tankwa Trek seien alles in allem perfekt gelaufen, so der Tscheche.

Von uns aus kann’s jetzt also losgehen ...

Weitere Informationen und Bildmaterial zum Topeak-Ergon Racing Team bekommt ihr auf unserer neuen Topeak-Ergon Racing Team-Website

Außerdem gibt es ab Sonntag auch unsere Sand Salt and Spirit Multimedia-Berichterstattung zum Cape Epic 2017!

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