S21 - ROBIN WOOD wirft der Bahn kopflose Kraftmeierei vor

Polizei beginnt mit dem Aufbau von Absperrungen im Stuttgarter Schlossgarten

(lifePR) ( Stuttgart, )
ROBIN WOOD kritisiert die gestrige Ankündigung der Deutschen Bahn scharf, "in den kommenden Tagen" im Stuttgarter Schlossgarten Baumfällungen für die Tiefbahnhof-Baustelle vorzunehmen. Gegenüber der Presse hatte DB-Sprecher Wolfgang Dietrich erklärt, bis zum 29. Februar würden im Mittleren Schlossgarten 108 Bäume gefällt.

"Die Bahn gießt Öl ins Feuer und setzt erneut auf eine autoritäre Machtdemonstration", sagt ROBIN WOOD-Verkehrsreferentin Monika Lege. "Für die gewaltige Baugrube im Schlossgarten hat sie noch nicht einmal eine geeignete Baufirma, geschweige denn eine Ausführungsplanung. Jetzt uralte Bäume für eine Baubrache zu fällen, ist kopflose Kraftmeierei."

Befürchtet wird, die polizeiliche Räumung des Schlossgartens könne bereits heute Nachmittag losgehen. Der Aufbau von Absperrungen im Schlossgarten hat bereits begonnen. Das Stuttgarter Polizeipräsidium hat den Einsatz mehrerer Tausend BeamtInnen angekündigt.

ROBIN WOOD-AktivistInnen sind seit den Anfängen der Proteste gegen S21 im Schlossgarten präsent und haben seit 2008 auch wiederholt dort Bäume besetzt. In der Krone einer über 150 Jahre alten Platane, etwa 50 Meter von der Baustelle für das Grundwassermanagement entfernt, haben die ROBIN WOOD-AktivistInnen bereits im November vergangenen Jahres ein Baumhaus gebaut. Drei weitere jahrhundertealte Platanen und eine Schwarzpappel in der Nähe haben sie mit Plattformen ausgestattet. Dort harren sie trotz eisiger Kälte seit Monaten aus, um sie vor der Fällung zu bewahren.
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