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Pressemitteilung BoxID: 201194 (RMT #21 Racing)
  • RMT #21 Racing
  • Bergerhofstr. 1
  • 65611 Nieder-brechen
  • http://www.rmt-racing.com
  • Ansprechpartner
  • Thomas Roth
  • +49 (6438) 834710

RMT #21 Racing fährt in Katar aufs Podium !!!!!

Motorrad Langstrecken Weltmeisterschaft

(lifePR) (Niederbrechen, ) Das Team RMT #21 Racing Germany musste in diesem Jahr in der Langstrecken Weltmeisterschaft eine lange Durststrecke durchstehen. In allen Rennen in dieser Saison lag das Team aus Limburg in den Qualifying, Superpoles und im Rennen jeweils in den vorderen Rängen, musste aber wegen teilweise unverschuldenen Stürzen, in Albacete sogar in Führung liegend, aufgeben. Nun ist endlich die Pechsträhne gerissen. RMT #21 Racing fährt mit Platz 3 aufs Podium und erreicht damit das beste Ergebnis seit Teambestehen.

Ein Rennen, was einem Thriller ähnlich kommt - ein Drehbuch was an Spannung nicht zu übertreffen war. Drehort:Wüste Rennstrecke: Doha Losail Land: Das 6000 km entfernte Katar

Bereits am Wochenanfang war helle Aufregung bei den Teams im Fahrerlager. Ein Drittel der Teams hatten keine Motorräder weil einige Transportflüge abgesagt wurden. Auch RMT musste zwei Tage warten und verpasste damit das erste freie Training. Jedoch lies sich das Team von Teamchef Thomas Roth nicht aus der Ruhe bringen und griff zum zweiten Training in das Renngeschehen ein.

Das Team trat bei diesem 8 Stunden Rennen mit den Fahrern Arie Vos, Viktor Kispataki und Didier Van Keymeulen an. Die Bedingungen waren wie in alle den Jahren zuvor schwierig. 40 Grad im Schatten sowie Asphaltstruktur und Sand auf der Strecke machte es Mensch und Maschine nicht leicht. Die Reifen spielten eine entscheidende Rolle, denn nicht nur den nötigen Grip, sondern eine Mischung zu finden, die eine Stunde standhalten würde, war Aufgabe des Teams und der Reifentechniker. RMT stand nach den Qualifyings in den Top 10 der 38 Teams - die ersten 20 Teams qualifizierten sich für die Superpole. Arie Vos wurde vom Team als Fahrer der Superpole ausgewählt und stellte die RMT Endurance Honda CBR 1000 RR auf den sensationellen 4. Startplatz. Die ersten Plätze belegten die Werksteams BMP Elf, Suzuki France und Yamaha Austria.

Das Rennen verlief von Anfang an aggressiv. Die Weltmeisterschaft war noch nicht entschieden. "Suzuki France" musste 8 Punkte auf das schweizer Team "Bolliger" aufholen. "BMP Elf 99" wollte den ersten Saisonsieg einfahren, "GMT 94" zielte erstmals einen Podiumsplatz an, Yamaha Austria musste den dritten Platz in der WM sichern und RMT wollte bei diesen Werksteams als Privatteam mitmischen. Bereits am Anfang änderten sich mehrmals die vorderen Positionen. RMT Startfahrer Arie Vos fightete mit GMT 94 Pilot Checa um Platz 4, vorne setzten sich Suzuki France und BMP Elf 99 ein wenig ab, der noch amtierende Weltmeister Yamaha Austria folgte. Checa vom Team GMT 94 stürzte beim versuch Vos zu folgen. Das Trio Vos, Kipataki und Van Keymeulen RMT sicherten sich durch Top Zeiten Platz 4 bekam jedoch im Rennen mächtigen Druck von "Folch Endurance" aus Spanien, dem Team "Pompiers 18" aus Frankreich und zu Rennende vom WM zweiten Team "Bolliger" aus der Schweiz. 4 Teams lagen nach mehr als 7 Stunden innerhalb weniger Sekunden. Die Entscheidung viel in den letzten 10 Minuten. Das Team "Bolliger" musste noch einmal in die Box zum tanken, "Folch Endurance" lag mit 26 Sekunden Vorsprung auf dem dritten Platz, gefolgt von "RMT Racing". "Folch" versuchte die Boxenstopps im Rennen an die Grenze zu ziehen um einen weiteren Boxenstopp zu ersparen. Die Box von RMT wusste jedoch, dass es für die Spanier nur möglich war ins Ziel zu fahren, wenn sie die Drosselklappen ihrer Yamaha nicht mehr zu 100 % öffnen würden um Benzin zu sparen. RMT pushte und fuhr die schnellsten Zeiten im Feld. Folch wurde immer langsamer und versuchte sich ins Ziel zu schleppen. Vos quetschte die Honda noch einmal bis zum letzten aus und fuhr pro Runde bis zu 7 Sekunden schneller als Folch. Die Zeit der 8 Stunden von Doha war abgelaufen - die herunterlaufende Uhr stand auf 0:00, die schwarz/weiß karierte Flagge war zum schwenken schon in Position, da kamen Folch und RMT auf die Zielgerade eingebogen. Das Team starrte eisern auf den Zeitenmonitor als beide Teams über die Ziellinie donnerten. Folch Platz 3, RMT Platz 4 - nur 1 Sekunde fehlte Vos bei seiner Aufholjagd - so stand es auf dem Monitor. Den Mechanikern standen die Tränen in den Augen. Konnte es möglich sein, das Podium nach 8 Stunden um 1 Sekunde verpasst zu haben? Doch dieses Mal war Glückgöttin Fortuna bei den Herzen von RMT. Abgewunken wird ein Langstreckenrennen erst wenn das führende Team über die Ziellinie fährt. Suzuki France befand sich jedoch kurz hinter Folch und RMT. Vos begriff das sofort und griff Folch in den ersten Kurven an. Der Fahrer der Spanier wehrte sich verzweifelt und versuchte die Ideallinie zu blockieren und mit extrem späten Bremsmanövern Vos nicht vorbeizulassen. In der dritten Kurve nach Start und Ziel der Horrorszenario. Der Pilot von Folch verlor bei seinen verzweifelten sinnlosen Bremsaktionen die Kontrolle über seine Yamaha, das Motorrad stellte sich quer und kollidierte mit der RMT Honda. Beide Fahrer stürzten, das Folch Motorrad erlitt einen Totalschaden, Vos rannte zu seinem Motorrad und konnte weiterfahren und fuhr noch als 3. platziertes Team über die Ziellinie. Als das Team von RMT erst realisiert hatte, dass doch der große Traum vom Podium erreicht wurde, war der Freude kein halten mehr. Innerhalb weniger Minuten erlitt die Crew ein Wechselbad der Gefühle - Herzkranke hätten sicherlich dieses Rennen nicht überlebt. Somit hat es das Team RMT #21 Racing Germany nach 9 Jahren endlich geschafft. Mit dieser Podiumsplatzierung schrieb sich das heimische Team nun in die Analen der Geschichtsbücher ein. Ein großer Traum wurde für die Mannschaft war. RMT #21 Racing stand auf dem Podium der Langstrecken Weltmeisterschaft. Es gewann Suzuki France, vor Yamaha Austria. Weltmeister wurde Suzuki France vor dem Team Bolliger. RMT Racing ist bereits zum nächsten Lauf nach Bahrain weiter gereist. Dort finden die 6 Stunden Rennen auf dem Bahrain International Circuit statt, welches jedoch erst im nächsten Jahr den WM Status erhält und es um WM Punkte geht. Jedoch ist dies eine gute Möglichkeit ein weiteres Mal zum Saisonende ein Top Ergebnis einzufahren.