Sonntag, 17. Dezember 2017


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Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS): Immobilien verlieren schneller an Wert

RICS veröffentlicht Global Property Survey (GPS) für das erste Quartal 2009 / Deutschland stellt Ausnahme in Europa dar

Frankfurt am Main, (lifePR) - Die Geschwindigkeit, mit der Immobilien in West- sowie Zentral- und Osteuropa an Wert verlieren, nimmt zu. Dies ist das Ergebnis des aktuell vorgestellten Global Property Survey (GPS) der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS).

In Frankreich, den Niederlanden und Irland gingen die Preise demnach am deutlichsten zurück. Für diese Länder erwartet die RICS auch die negativsten Wertentwicklungen bei Gewerbeimmobilien in den kommenden Monaten. In Großbritannien und Spanien wird hingegen mit einer Verlangsamung der Wertverluste gerechnet. Deutschland bildet eine Ausnahme im europäischen Raum. Hier sind die Erwartungen über die zukünftige Wertentwicklung deutlich weniger negativ als für den Rest des Kontinents.

Auch in Zentral- und Osteuropa wurden laut RICS erhebliche Wertverluste verzeichnet. Es wird dort auch für die kommenden Monate nicht mit einer Erholung bei der Preisentwicklung gerechnet. Die am stärksten betroffenen Märkte sind die Ukraine, Russland, Polen und Kroatien.

Weltweit gingen die Preise in 90 Prozent der untersuchten Märkte zurück. Positive Ausnahmen bilden Brasilien, Saudi Arabien und einzelne Länder in Afrika. Die einheitlich negativsten Erwartungen gibt es für Singapur, die Ukraine und Russland. Die zur Verfügung stehenden Flächen haben, durch die aktuelle Wirtschaftskrise weltweit, zugenommen. Dies hat auch zu einer Zunahme so genannter Incentives geführt, die Immobilieneigner potenziellen Mietern bieten.

Zur gleichen Zeit ruft die Geschwindigkeit bei der Preisanpassung die ersten Investoren auf den Plan. Dies gilt insbesondere für entwickelte Märkte, die an der Spitze des aktuellen Immobilienzyklus stehen. Für Westeuropa und Teile Asiens geht die RICS bereits für dieses Jahr mit einer zunehmenden Transaktionsaktivität aus.

RICS Senior-Ökonom Oliver Gilmartin: "Während in einigen Teilen der Welt die Geschwindigkeit des Preisverfalls bei den Mietpreisniveaus und Immobilienwerten weiter zunimmt, haben andere Märkte die Talsohle schon durchschritten. Die Preiskorrektur auf den entwickelten Märkten hat einen gewissen Druck auf nicht so gut entwickelte Märkte ausgelöst, auf denen Immobilien zwischenzeitlich - relativ gesehen - zu teuer waren. Während einige Schwellenländer in Asien aufgrund der nationalen Konjunkturprogramme eine Stabilisierung verzeichnen, ist in Osteuropa noch keine Verbesserung zu erkennen."

RICS Deutschland

Die RICS - The Royal Institution of Chartered Surveyors - wurde 1868 in Großbritannien gegründet und erhielt 1881 die königliche Charta. Heute ist die RICS der weltweit führende Berufsverband für Immobilienfachleute, der mehr als 140.000 Mitglieder in über 120 Ländern rund um den Globus repräsentiert. Die RICS Deutschland, gegründet 1993 in Frankfurt am Main, nimmt unter den 17 kontinentaleuropäischen Nationalverbänden eine maßgebliche Stellung ein. Von ihren 1.600 Mitgliedern hat sich nahezu die Hälfte zum Chartered Surveyor qualifiziert. Dazu zählen viele der herausragenden Köpfe in der deutschen Immobilienwirtschaft. Zu den Aufgaben der RICS Deutschland gehören die Aus- und Fortbildung, die Förderung des Berufsstandes und die Wahrung von fachlichen und ethischen Standards.

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