Dienstag, 17. Oktober 2017


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RHÖN‐KLINIKUM AG: Bilanzpressekonferenz in Frankfurt am Main am 30.04.2014

Bad Neustadt a.d. Saale, (lifePR) - .
Jahresergebnis 2013
- Anstieg der Patientenbehandlungen um 3,9%
- Sondereffekte beeinflussen Geschäftszahlen maßgeblich
- Umsatz wächst um 5,2% und liegt erstmals über Drei‐Milliarden‐Schwelle
- EBITDA verringert sich leicht um 5,7%
- Konzerngewinn annähernd auf Vorjahresniveau

Transaktionsabschluss und Erlösauskehrung, Status Partikeltherapie in Marburg
- Übergang von 39 der 40 veräußerten Kliniken an Fresenius / Helios
- Veräußerung von 95% des Transaktionsvolumens zum 28. Februar 2014 vollzogen
- Vorschlag für Dividende und Aktienrückkauf von bis zu rund 1,67 Mrd. €
- Eckpunkte zum Kauf und Betrieb der Partikeltherapie in Marburg definiert

Im Geschäftsjahr 2013 haben sich insgesamt rund 2,65 Millionen Patienten in den 54 Häusern der RHÖN‐KLINIKUM AG behandeln lassen, die im vergangenen Jahr noch zum Konzern gehörten. Die Zahl der behandelten Patienten stieg damit um Vergleich zum Vorjahr um 3,9% an. Der Umsatz des Gesamtkonzerns wuchs um 5,2% und überstieg mit 3,01 Mrd. € erstmals die Schwelle von drei Milliarden Euro. Bedingt durch erhebliche Sonderbelastungen im Zuge der Transaktion - strukturelle Einmaleffekte, Beratungsaufwendungen sowie die Kosten für die notwendige Personalanpassung in Bad Neustadt ‐ verringerte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um 5,7%. Es beträgt nunmehr 275,4 Mio. € nach 292,0 Mio. € im Vorjahr. Der Konzerngewinn blieb mit einem Minus von 2,6 % annähernd unverändert und beträgt 90,0 Mio. €.

"Die im letzten Geschäftsjahr eingeleitete Transaktion hat das Unternehmen erheblich belastet und Ressourcen gebunden. Vor diesem Hintergrund ist das erzielte Ergebnis akzeptabel", sagte Dr. Dr. Martin Siebert, Vorstandsvorsitzender der RHÖN‐KLINIKUM AG.

Dividende und Modalität der Auskehrung des Erlöses aus der Transaktion mit Fresenius/HELIOS

Vorstand und Aufsichtsrat werden der diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung am 12. Juni 2014 einerseits vorschlagen, wie im Vorjahr eine Dividende von insgesamt rund 34,6 Mio. € bzw. 0,25 € je Aktie auszuschütten. Andererseits empfehlen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung, aus den Erlösen aus der Transaktion mit Fresenius/HELIOS bis zu rund 1,67 Mrd. € im Rahmen eines Aktienrückkaufs an die Aktionäre auszukehren. Die zurückerworbenen Aktien werden eingezogen und das Grundkapital entsprechend herabgesetzt. Damit wird der verringerten Unternehmensgröße Rechnung gezollt. Zudem ermöglicht der Aktienrückerwerb einen kursschonenden Ausstieg aus der Gesellschaft.

Der Angebotspreis für den Aktienrückerwerb wird mit der Beschlussfassung über die Angebotsunterlage für das öffentliche Erwerbsangebot festgelegt. Der Referenzkurs für dessen Untergrenze beträgt 23,54 € und basiert auf dem durchschnittlichen Börsenkurs an der Frankfurter Wertpapierbörse über die letzten drei Handelstagen vor dem 29. April 2014. Nach oben darf der Angebotspreis diesen Referenzkurs nicht um mehr als 7 % überschreiten. Für den Fall, dass der Aktienrückkauf nicht innerhalb bestimmter Fristen durchgeführt wird, erfolgt alternativ die Ausschüttung einer weiteren Dividende in Höhe von 12,08 € pro Aktie. Alle Einzelheiten zu den Beschlussvorschlägen an die Hauptversammlung werden ausführlich in der Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung 2014 beschrieben.

Arbeitsplätze 2013

Zum 31. Dezember 2013 beschäftigte die RHÖN‐KLINIKUM AG in der alten Struktur an 54 Kliniken in zehn Bundesländern 43.363 Mitarbeiter, 304 mehr als im Vorjahr. Die Klinken des Unternehmens zählen in vielen Regionen zu den größten Arbeitgebern.

Status der Partikeltherapie am Standort Marburg

Nach intensiven Vorgesprächen mit dem Land Hessen, der Siemens AG als Eigentümer der Anlage sowie dem Universitätsklinikum Heidelberg sind jetzt vertragliche Eckpunkte zum Kauf und Betrieb der Partikeltherapie‐Anlage sowie zum Nutzungskonzept am Universitätsklinikum Marburg definiert. Diese Eckpunkte sollen nun in den nächsten Wochen in konkrete Vertragstexte überführt werden. Zur langfristigen Sicherstellung des Betriebs der Partikeltherapie wurde mit dem Universitätsklinikum Heidelberg in Form der "Marburger Ionenstrahl‐Therapiezentrum GmbH (MIT GmbH)" eine gemeinsame Gesellschaft gegründet. Nach Abschluss der Verhandlungen sowie dem darauf folgenden Prozess der Inbetriebnahme werden wir 2015 die ersten Patienten mit dieser weltweit führenden Einrichtung zur Krebstherapie behandeln können.

Ausblick 2014

Für das laufende Geschäftsjahr 2014 gibt die RHÖN‐KLINIKUM AG keine Zielsetzung hinsichtlich Umsatz und Ergebnis ab. Gründe dafür sind vor allem die noch nicht abgeschlossene strukturelle Neuordnung des Unternehmens sowie durch die Transaktion verursachte bilanzielle Sondereffekte, die noch verarbeitet werden müssen.

Für 2015, das erste vollständige Geschäftsjahr in der neuen Konstellation, rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz in der Größenordnung von 1,06 Mrd. € bis 1,12 Mrd. € sowie mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zwischen 145 Mio. € und 155 Mio. €. Dieser Ausblick steht unter dem Vorbehalt etwaiger regulatorischer Eingriffe, die Auswirkungen auf die Vergütungsstruktur im kommenden Jahr besitzen.

"2013 war für uns durch die Transaktion ein historisches Geschäftsjahr", so Dr. Dr. Siebert. "Die RHÖN‐KLINIKUM AG wandelt sich jetzt von einem heterogenen Klinikverbund zu einem integrierten Gesundheitsunternehmen mit einer klaren Positionierung im hochklassigen Versorgungssegment. Unseren Patienten bieten wir innovative, maximalversorgungsnahe medizinische Leistungen an. Der konkret begonnene Aufbau eines betreiberoffenen medizinischen Netzwerks wird die mit der strategischen Neuausrichtung verbundenen Wachstumsperspektiven weiter stärken."

RHÖN-KLINIKUM AG

Die RHÖN‐KLINIKUM AG ist einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland. Mit zehn Kliniken an fünf Standorten und insgesamt 5.300 Betten konzentriert sich das Unternehmen auf den Ausbau seiner wissenschaftsmedizinisch orientierten Kompetenzen. Darüber hinaus gehören derzeit noch die Kliniken in Boizenburg, Cuxhaven sowie Waltershausen‐Friedrichroda zum Konzern. Insgesamt arbeiten rund 15.000 Mitarbeiter für die RHÖN‐KLINIKUM AG.

Weitere Informationen unter: www.rhoen‐klinikum‐ag.com.

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