RHÖN-KLINIKUM AG startet öffentliches Aktienrückkaufangebot im Volumen von bis zu 1,66 Mrd. EUR

Rückkauf von bis zu 47,6 Prozent des Grundkapitals / Kursschonende Auskehrung des Großteils des Transaktionserlöses mittels handelbarer Andienungsrechte

(lifePR) ( Bad Neustadt a.d. Saale, )
Nach dem Vollzug der Veräußerung von 40 Kliniken an Fresenius / Helios und der Eintragung des von der Hauptversammlung am 12. Juni 2014 gefassten Kapitalherabsetzungsbeschlusses wird die RHÖN-KLINIKUM AG in der Zeit vom 16. Oktober bis voraussichtlich 14. November 2014 den zur Herabsetzung des Grundkapitals erforderlichen Aktienrückkauf durchführen. Mit dem Aktienrückkauf beginnt die Gesellschaft mit einem Auskehrungsbetrag von bis zu 1,66 Milliarden Euro den Prozess zur Ausschüttung eines Großteils des Verkaufserlöses an die Aktionäre. Die Aktionäre erhalten im Rahmen des Aktienrückkaufs die Möglichkeit, die von ihnen gehaltenen Aktien außerhalb der Börse im Rahmen eines öffentlichen Erwerbsangebots der Gesellschaft anzudienen. Soweit Aktionäre an dem Aktienrückkauf nicht teilnehmen möchten, können sie ihre Andienungsrechte veräußern. Ebenso können Aktionäre zusätzliche Andienungsrechte hinzuerwerben, wenn sie mehr Aktien andienen möchten.

Der Vorstand der Gesellschaft hat gestern mit Zustimmung des Prüfungsausschusses des Aufsichtsrats beschlossen, den Angebotspreis für das öffentliche Erwerbsangebot auf 25,18 Euro je Aktie festzulegen. Die Frist zur Annahme endet, sofern sie nicht verlängert wird, am 14. November 2014.

"Über handelbare Andienungsrechte erhalten alle unsere Anleger Handlungsfreiheit, ob sie unter den veränderten Rahmenbedingungen ihre Anteile dem Unternehmen andienen oder weiter investiert bleiben wollen. Dieses Finanzinstrument wird in dieser Form erstmals in Deutschland umgesetzt", erklärte Jens- Peter Neumann, Finanzvorstand der RHÖN-KLINIKUM AG. "Wir haben uns zur Ausschüttung des Verkaufserlöses über einen Aktienrückkauf entschieden, weil dieses Instrument unseren Aktionären eine kursschonende Auskehrung des Verkaufserlöses ermöglicht", so Neumann weiter. Darüber hinaus reflektiere die mit dem Rückkauf verbundene Kapitalherabsetzung auch die verkleinerte Struktur der RHÖN-KLINIKUM AG und schaffe damit ein solides bilanzielles Fundament für das Unternehmen. Der Aktienrückkauf wird von der Baader Bank AG begleitet.

Neumann wies darauf hin, dass die mit der Andienung verbundene Einziehung von bis zu 47,6 Prozent der Aktien möglicherweise auch zu einer veränderten Aktionärsstruktur führen werde. "Eine mögliche Neukonsolidierung der Anteilseigner repräsentiert auch die neue Zeit, in die wir mit einem homogenen Portfolio aus zehn Kliniken und einer klaren Strategie starten: die Fokussierung auf Spitzenmedizin und die damit verbundene Besetzung eines attraktiven Segments im Klinikmarkt", so Neumann weiter. Die RHÖNKLINIKUM AG sei stark genug, um auch künftig im Wettbewerb eine starke Rolle zu spielen und als eigenständiges Unternehmen erfolgreich zu sein. Neben dem organischen Wachstum setzt das Unternehmen auch auf Akquisitionen, wenn sie in das Geschäftsmodell passen.

Die weiteren Einzelheiten des öffentlichen Rückkaufangebots sind der Angebotsunterlage der Gesellschaft zu entnehmen, die im Bundesanzeiger (www.bundesanzeiger.de) sowie in deutscher und englischer Sprache zusammen mit weiteren Informationen auf der Internetseite der Gesellschaft (deutsche Fassung: www.rhoen-klinikum-ag.com/aktie; englische Fassung: www.rhoen-klinikum-ag.com/share) veröffentlicht sind.
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