Montag, 25. September 2017


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Zum Deutschen Naturschutztag: Naturschutz mit der Landwirtschaft

Bonn, (lifePR) - In Zeiten der Energiewende, wenn die Flächen neben der Lebensmittelerzeugung auch für die Energiegewinnung eingesetzt werden, gewinnt der kooperative Naturschutz mit der Landwirtschaft an Bedeutung. Im Vorfeld des 31. Deutschen Naturschutztages, der vom 17. bis zum 21. September 2012 unter dem Motto „Neue Energien - Neue Herausforderungen“ in Erfurt stattfindet, weist der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) darauf hin, dass Naturschutz mit der Landwirtschaft gelingt.

Bei der Gestaltung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im Rahmen der Eingriffsregelung werde zunehmend auf kooperative Lösungen gesetzt, die sowohl im Sinne der Landwirtschaft seien und auch dem Naturschutz zugute kämen.

Um Naturschutzmaßnahmen mit der landwirtschaftliche Produktion zu verbinden, seien intelligente Lösungen nötig, die einen kooperativen Ansatz mit der Landwirtschaft verfolgen, betont der RLV. Nach dem Motto „Naturschutz durch Nutzung“ sollten Schutzmaßnahmen in die Bewirtschaftung integriert werden. Dieses Prinzip verfolge die Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, die den kooperativen Ansatz nun seit mehreren Jahren erfolgreich umsetzt. Zahlreiche Projekte wie das Blühstreifenprojekt oder das Ackerwildkrautprojekt „100 Äcker für die Vielfalt“ zeigen, dass Landwirte sich gerne für den Natur- und Artenschutz engagieren.

In diesem Zusammenhang weist der RLV auch darauf hin, dass der Flächenschutz dem Naturschutz diene. Landwirtschaft und Naturschutz hätten das gemeinsame Interesse, den ungebrochenen Flächenverlust von über 90 ha pro Tag in Deutschland durch Siedlungs- und Verkehrswegebau zu reduzieren, weil dieser sowohl die landwirtschaftliche Produktion wie auch die Artenvielfalt gefährde. Produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahmen seien deshalb als Chance zu begreifen, gezielt Umweltmaßnahmen zu realisieren, ohne dass der Landwirt seine Flächen verliere. Denn die zugebauten Flächen gehen nicht nur als wertvolle landwirtschaftliche Äcker, Weiden und Wiesen verloren, die wir alle einerseits zur Erzeugung von Nahrung und nachwachsenden Rohstoffen benötigen, sondern auch als Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, so der RLV.

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