Mittwoch, 17. Januar 2018


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"Wir haben es satt? Nein, wir machen satt!"

Rheinische Landwirte, Landfrauen und Landjugend fordern mehr Wertschätzung

Bonn, (lifePR) - "Wir haben es satt? Nein, 'Wir machen satt!' muss es heißen", sind sich die rheinischen Landwirte, die Landfrauen und Landjugend einig. Im Vorfeld zur Grünen Woche veranstaltete die rheinische Landwirtschaft ein Pressefrühstück im Hofladen Gut Ellerscheid der Familie Rosendahl in Haan, um mehr Wertschätzung für regionale Lebensmittel sowie für die Arbeit der Landwirte einzufordern.

"Wie gut unsere Lebensmittel sind, sollte jeder zu schätzen wissen - jederzeit! Ich wünsche mir, dass Lebensmittel mehr Wertschätzung erfahren", forderte RLV-Präsident Bernhard Conzen. "Daher wollen wir bewusst machen, was die rheinischen Landwirte leisten. Sie erzeugen 365 Tage im Jahr hochwertige Lebensmittel, die frisch, lecker, gesund und kontrolliert sind", betonte Conzen. Obst und Gemüse, Kartoffeln, Fleisch und Wurstwaren sowie Milchprodukte in bester und preiswerter Qualität werden auf rheinischen Höfen nachhaltig erzeugt.

Auch der Rheinische LandFrauenverband (RhLV), die Rheinische Landjugend (RLJ) und die Landesarbeitsgemeinschaft der Landjugend Nordrhein (LAG) empfehlen, auf regionale Produkte zurückzugreifen und beim Einkauf auf die Herkunft zu achten. "Die innovative Landwirtschaft im Rheinland, die Lebensmittel- und Bionergieerzeugung ist von bäuerlichen Familienstrukturen geprägt", hob Landfrauen-Präsidentin Margret Vosseler hervor.

"Wir Bauern haben es satt, ständig falsche Vorhaltungen gemacht zu bekommen", betonte RLV-Präsident Bernhard Conzen. Die Landwirtschaft gerate zu Unrecht zunehmend mehr in die Kritik der Öffentlichkeit. "Mit Schlagworten wie 'Massentierhaltung', Antibiotikamissbrauch und Umweltverschmutzung werden unsere Landwirte an den Pranger gestellt. Das wird den Leistungen der Bauern nicht gerecht", sagten auch der RLJ-Vorsitzende Christian Miesen und LAG-Vorsitzender Karl-Josef Walmanns. Landwirte seien gut ausgebildet und würden die Höfe ordentlich und verantwortungsbewusst bewirtschaften. Schließlich wolle man noch viele Jahrzehnte auf dem Hof arbeiten und Lebensmittel für die Gesellschaft erzeugen. "Bauern denken in Generationen und möchten auch ihren Enkeln noch eine gute Arbeitsgrundlage übergeben", so Miesen und Walmanns.

Zum UN-Jahr des Bodens hoben die landwirtschaftlichen Verbände hervor, dass der Flächenverbrauch durch Versiegelung endlich gestoppt werden müsse. In NRW gingen der Landwirtschaft täglich fast 15 ha verloren. "Rein rechnerisch ist seit 1996 das gesamte Stadtgebiet von Mülheim a.d. Ruhr der Flächenversieglung in NRW zum Opfer gefallen", kritisierte Conzen abschließend.

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