Sonntag, 19. November 2017


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Preiskampf offenbart Machtverhältnisse am Milchmarkt

Bonn, (lifePR) - Mit den jüngsten Preissenkungen bei Frischmilchprodukten richtet sich der Blick nach Auffassung des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV) erneut auf die Machtverhältnisse am Milchmarkt. Angebot und Nachfrage regeln den Preis, zugleich aber bestimmen hierzulande fünf Einkäufer fast dreiviertel des Handelsvolumens bei Lebensmitteln. Erst vergangene Woche hatte der Deutsche Bauernverband nach den Preisabschlüssen mit den Molkereien Schleuderpreise der Discounter scharf kritisiert. Auch NRW-Landwirtschaftsminister Johannes Remmel zeigt sich aktuell besorgt über den Preiskampf an der Theke und warnt vor negativen Folgen für Milcherzeuger und Verbraucher.

Milch ist ein hochwertiges Lebensmittel und mehr wert, als die Preissenkungen suggerieren, kritisiert der RLV. Milch wird hierzulande unter höchsten Produktions- und Hygienestandards erzeugt und kontrolliert. Angesichts der neuerlichen Preisschlacht nach dem Motto "es geht noch billiger" scheint die Absicht des Bundeskartellamtes umso dringlicher, eingehendere Analysen im Rahmen der Sektoruntersuchung Lebensmitteleinzelhandel durchzuführen, wie die Behörde zu Beginn des Jahres nach Vorlage der sog. Sektoruntersuchung Milch signalisiert hatte.

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