Dienstag, 21. November 2017


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Obstbauern bringen Bäume in Form

Bonn, (lifePR) - Nach dem Jahreswechsel ist genau der richtige Zeitpunkt um an frostfreien Tagen mit dem Obstbaumschnitt zu beginnen. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

Die rheinischen Obsterzeuger nutzen den Winter, um ihre Bäume wieder in Form zu bringen. Steil nach oben oder nach innen wachsende Äste werden ebenso entfernt wie abgetragene Astpartien, die schon seit einigen Jahren Früchte tragen. Wichtig ist, dass nach dem Schnitt viel Luft durch den Baum zirkulieren kann, um Pilzerkrankungen an Blättern und Früchten zu vermeiden. Gleichzeitig müssen aber auch immer wieder junge Äste herangezogen werden, da die Qualität der Früchte am jungen Holz besser als an alten Ästen ist. Schließlich muss auch die Baumspitze, an der das Wachstum natürlicherweise am stärksten ist, immer wieder ausgelichtet werden, damit die Bäume nicht zu hoch werden und auch in den unteren Bereich des Baumes genügend Licht für eine gute Fruchtausfärbung kommt.

Der Schnitt von Obstbäumen sollte allerdings nicht in Frostperioden durchgeführt werden, da bei starken Frösten in die offenen Wunden Holzschäden entstehen können. Noch bis zum Austrieb im Frühjahr bleibt Zeit, um die Obstbäume wieder auf Vordermann zu bringen. Dabei sollten im Winter Süßkirchen und Walnussbäume nicht geschnitten werden. Pfirsiche und Aprikosen schneidet man während der Blüte.

Und sollte der Obstbaumschnitt einmal nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben, halten die rheinischen Obsterzeuger im kommenden Jahr saisonal frisch geerntete Früchte für die Verbraucher bereit.

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