Donnerstag, 19. Juli 2018


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Lebensraum für Bienen, Insekten und Wildtiere

Blühstreifen-Projekt der StädteRegion Aachen mit der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft

Bonn, (lifePR) - Lebensraum für Bienen, viele andere Insekten und Wildtiere zu bieten sowie gleichzeitig die Erholungssuchenden in der Tourismusregion des Dreiländerecks zu erfreuen: Das sind die Ziele des Blühstreifenprojektes, welches die Stiftung Rheinische Kulturlandschaft mit finanzieller Unterstützung der StädteRegion Aachen zusammen mit Landwirten umsetzt. Im Rahmen der EuRegionale 2008 werden bunt blühende Wildblumen auf Ackerflächen eingesät.

"Die Blühstreifen bieten zahlreichen Insekten Nektar und dienen Wildtieren besonders im Spätsommer und Winter als Deckung, genau in dem Zeitraum, in dem aufgrund der erfolgten Ernte geeignete Lebensräume und Strukturen in der Agrarlandschaft deutlich abgenommen haben. Weiteres Ziel ist, das abwechslungsreiche Landschaftsbild in der StädteRegion Aachen mit seinen vielfältigen Ansprüchen an die Fläche entlang der Metropolrouten aufzuwerten und mit bunten Farbtupfern zu versehen. Die Bevölkerung und Gäste sollen sich an den Blühstreifen erfreuen. Die Farbenvielfalt der Blumen sowie ihr Duft werden sicherlich Kindheitserinnerungen wachrufen, als jeder diese noch am Wegesrand finden konnte", erläutert Uwe Zink, Umweltdezernent der StädteRegion Aachen, die Ziele des Projektes genauer.

Stephan Miseré, Leiter der Zweigstelle Westliches Rheinland der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, freut sich über die Unterstützung der Arbeit der Stiftung: "Landwirte, welche ihre Flächen und ihre Arbeitskraft für die gute Sache zur Verfügung stellen, erhalten für ihre Leistung, also für den Ertragsausfall sowie für die Einsaat und Pflege der Flächen, eine angemessene Vergütung. Wir kontrollieren den Zustand der Blühstreifen und stimmen eventuell notwendige Pflegemaßnahmen mit den Landwirten ab."

Aktuell sind acht Blühflächen von acht Landwirten in einer Gesamtgröße von circa 24 000 m2 angelegt worden. Durch Schilder am Feldrand wird auf die bunten Streifen aufmerksam gemacht. In diesem Zusammenhang appelliert Thomas Steffens, Projektleiter der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, an die Mithilfe der Bevölkerung: "Damit die Blühstreifen ihre wertvolle Funktion für die Natur erfüllen können, sollten die Flächen nicht betreten und Hunde auf den Wegen geführt werden, damit Schutz suchende Wildtiere und am Boden brütende Vögel nicht gestört werden. Die blühenden Streifen wurden für die Dauer von bis zu sieben Jahren angelegt, sodass Besucher sich auch in den nächsten Jahren noch an der bunten Vielfalt auf dem Acker erfreuen können." Ansprechpartner für das Projekt sind Stephan Miseré und Thomas Steffens, Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, Zweigstelle Westliches Rheinland, Telefon: 0 24 03/83 83 25‑0, E-Mail: s.misere@rheinische-kulturlandschaft.de.

Auch im Raum Bonn-Rhein-Sieg wird das Blühstreifenprojekt im Rahmen der Regionale 2010 umgesetzt. Bei dem Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das in der Region Köln/Bonn durchgeführt wird, legt die Stiftung Rheinische Kulturlandschaft Blühstreifen in Kooperation mit Landwirten an. Das Blühstreifenprojekt läuft noch bis Ende des Jahres 2012. Weitere Infos finden Interessierte dazu unter www.rheinische-kulturlandschaft.de.

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