Dienstag, 21. November 2017


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Heu, Stroh und Hafer teurer

Höhere Futterkosten treffen auch Pferde und Hobbyhalter

Bonn, (lifePR) - Die höheren Futterkosten machen nicht nur den Rinder- und Schweinehaltern zu schaffen. Wie der Rheinische Landwirtschaft-Verband (RLV) in Bonn mitteilt, sei auch in der Pferdezucht, im Reitsport sowie in der Schaf-, Ziegen- und Wildtierhaltung die Futterkosten ein Thema.

Im Grunde gleich doppelt betroffen seien die Pferdehalter. Nicht nur der sprichwörtliche "Hafersack" sei preislich deutlich angezogen, gleiches gelte auch für Heu, Silagen und Stroh. Nach Angaben des RLV kommt bei Heu und Stroh in diesem Jahr erschwerend hinzu, dass auf Grund der Witterung Heu und Stroh zum Teil nicht zu bekommen, beziehungsweise qualitativ minderwertig sind. Beim Heu sei der erste oder zweite Schnitt praktisch ausgefallen; der Dritte, sowie das Stroh, oftmals verregnet.

Wie der RLV weiter mitteilt, sei darüber hinaus häufig angesichts des zunehmenden Hackfrucht- beziehungsweise Maisanbaus Heu kaum zu bekommen oder müsse wie Stroh aus weiter entfernten Regionen herangefahren werden. Dann summierten sich zu den gestiegenen Preisen auch noch erhöhte Transportkosten. Bei der Pferde- oder Schaf- beziehungsweise sonstigen Hobbyhaltungen deckten die Erlöse die Kosten bei weitem nicht. Ähnlich wie bei Milch- und Fleischproduzenten falle es schwer genug, die gestiegenen Kosten am Markt über höhere Erlöse wieder hereinbekommen, betont der RLV.

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