Sonntag, 19. November 2017


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Erhöhte Unfallzeit

Nahrungssuche der Wildtiere und Berufsverkehr fallen zusammen

Bonn, (lifePR) - Wenn es jetzt früher dunkel wird, steigt für die Autofahrer wieder die Gefahr von Wildunfällen. Darauf weist der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) hin. Mit der Zeitumstellung fällt der Berufsverkehr nun in die Zeit der Dämmerung und Nahrungssuche der Wildtiere wie Wildschweine und Rehe.

Der RLV mahnt zur besonderen Achtsamkeit im Verkehr und verweist auf die Hinweise des ADAC und des Deutschen Jagdverbandes (DJV). Die Autofahrer sollen besonders vorsichtig fahren und stets bremsbereit sein. Wenn ein Tier auf der Straße oder am Straßenrand auftauche, müsse man abbremsen, abblenden und langsam vorbeifahren. Einmal kurz hupen führe in der Regel dazu, dass Tiere wegliefen und den Weg freimachten. Sei ein Zusammenstoß unumgänglich, komme es darauf an, das Lenkrad festzuhalten und eine Vollbremsung zu machen, so der ADAC und der DJV. Ausweichmanöver sein hingegen riskant, da sie nicht selten an einem Baum endeten.

Im vergangenen Jahr verunglückten genau 2 639 Menschen bei Wildunfällen; sieben Personen starben.

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