Straßen-Wunschliste trifft Realität

(lifePR) ( Karlsruhe, )
Gestern (20.11.) hat das Land bei einer Straßenbaukonferenz in Stuttgart seine Karten offen auf den Tisch gelegt. Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur hat die Ergebnisse der Priorisierung für den Neu- und Ausbau von Bundes- und Landesstraßen vorgestellt. Als einer der Teilnehmer erfuhr auch Verbandsdirektor Gerd Hager aus erster Hand, wie die Realisierungschancen für weitere Straßenbaumaßnahmen in der Region stehen. "Insgesamt kann unsere Region zufrieden sein. Überraschend und erfreulich ist ein erster Platz für die Ortsumgehung der B 293 Pfinztal- Berghausen, hier sind wir Landesmeldebester", berichtet Hager. "Aber auch für den Bau der Landesstraßen sieht es demnach gut aus, so für die Ortsumfahrung Rastatt-Niederbühl oder die L 602 zwischen Rußheim und Huttenheim". Denn für alle Landesstraßenprojekte, die im Maßnahmenplan zum Generalverkehrsplan (GVP) des Landes nun aufgeführt sind, stünden laut Verkehrsministerium auch Mittel bereit, insgesamt etwa 400 Millionen. So sollen die Aus- und Neubaumaßnahmen bis spätestens 2025 realisiert werden können. Von den ursprünglich 734 gemeldeten Bauvorhaben mit einem Volumen von zweieinhalb Milliarden Euro hat das Verkehrsministerium etwa ein Sechstel in den Maßnahmenplan des GVP aufgenommen.

Auch bei der Priorisierung der ursprünglich 158 Meldungen für die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans mit einem geschätzten Finanzvolumen von 11 Milliarden nähert sich das Land der finanziellen Realität und begründet unter anderem damit die Festlegung seiner Rangfolge. In den letzten Jahren habe der Bund durchschnittlich 230 Millionen Euro jährlich für den Bundesstraßenbau bereit gestellt. Vor diesem Hintergrund hat das Land nun solche Bundesmaßnahmen fokussiert, mit denen vergleichsweise die größten Verkehrsmängel beseitigt werden können. Laufende oder baureife Neubau- oder Ausbauprojekte sollen zuerst verwirklicht werden. An vorderster Stelle der Neubaumaßnahmen des Bundes sieht das Land die Ortsumfahrung der B 293 Pfinztal-Berghausen, im Mittelfeld rangieren die Ortsumfahrungen Rastatt-Süd/Kuppen heim und Jöhlingen. Ohne Priorisierung blieben zum Beispiel die Rheinquerung bei Karlsruhe, die B 35-Ortsumgehung Bruchsal-Ost und die B 10-Ortsumgehung Berghausen. "Mit der Priorisierung hat das Verkehrsministerium einen großen Schritt gewagt und für Transparenz bei der Einordnung der Projekte gesorgt. Für die Verkehrswegefinanzierung wurde die black-box geöffnet. Nun bleibt abzuwarten, wieviele Mittel tatsächlich für die Infrastruktur in der nächsten Dekade bereitstehen", so Hager abschließend.
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