Flächenzuwachs für Sonnenstrom

(lifePR) ( Karlsruhe, )
Neben Wind und Wasser könnte künftig auch die Sonne noch mehr Strom in der Region erzeugen. Die planerische Grundlage dafür soll die Fortschreibung des Regionalplans für den Teilbereich Photovoltaik bilden, für die der Planungsausschuss des Regionalverbandes gestern (28.06.) bei seiner Sitzung im Haus der Region den Startschuss für die heiße Phase gab. Konkret hat das Gremium die Verwaltung mehrheitlich beauftragt, einen förmlichen Planentwurf für die spätere Anhörung zu erstellen. Als Diskussionsgrundlage präsentierte die Verbandsverwaltung zur Sitzung bereits eine erste Flächenkulisse für die Ausweisung von Vorranggebieten für Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Darin finden sich 25 Flächen, die zusammen rund 200 Hektar einnehmen. „Ich möchte vorausschicken, dass für die Gewinnung von Sonnenstrom Dachflächen die erste Wahl sein sollten. Wenn Freiflächen, dann vorbelaste. So haben wir uns bei der Flächensuche fast ausschließlich auf Korridore entlang von Autobahnen, vierspurigen Bundesstraßen, Schienenhauptstrecken und Deponieflächen konzentriert", erklärte Verbandsdirektor Gerd Hager. „Darüber hinaus haben wir jeweils eine Pilotanlage auf einem Baggersee und auf einer mit PFC belasteten Ackerfläche vorgeschlagen". Letztere soll nach dem mehrheitlichen Wunsch der Mitglieder des Planungsausschusses bis zur Klärung der offenen Fachfragen nicht in die Flächenkulisse mit aufgenommen werden.

Verbandsdirektor Hager führte weiter aus, dass die Verwaltung im Rahmen der Flächenidentifikation bereits frühzeitig das Gespräch mit allen betroffenen Kommunen gesucht habe. Die vorliegende Flächenkulisse beinhalte somit nicht bloß einen fachplanerischen Vorschlag, sondern beziehe bereits kommunale Aspekte mit ein. Auf den vorbelasteten Flächen entlang von Straßen, Schienen und auf Deponien sei die Nutzungskonkurrenz besonders gering. Zudem lägen damit regelmäßig die Grundvoraussetzungen für eine Förderung nach EEG vor, das für Investoren ein zentrales Entscheidungskriterium darstelle.

Ein weitestgehend abgestimmter Planentwurf für die regionalen Vorranggebiete für Photovoltaik-Freiflächenanlagen sollte bis zur Verbandsversammlung Ende Juli vorliegen. Dort könne dann die Anhörung beschlossen werden, bei der eine breite Öffentlichkeit zum Planentwurf Stellung nehmen kann.
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