A³ Immobilienkongress Büroimmobilienmarkt - eine Erfolgsgeschichte steht am Anfang

(lifePR) ( Augsburg, )
Auf dem 6. A³ Immobilienkongress Anfang Mai waren sich die Experten einig: Der Nachfrageanstieg und steigende Renditen im Büroimmobilienmarkt machen die Region Augsburg zu einem zunehmend interessanten C-Standort. Alte Flächenbestände bieten Entwicklungschancen, innovative Projekte werden bereits umgesetzt und Potenziale können noch gehoben werden. 

Alle Weichen stehen auf ‚Entwicklung‘. Daran arbeiten Branche und Politik gemeinsam. Die Politik hat Baurecht für die zweite Umlegung im Augsburg Innovationspark geschaffen und bereitet große Gebiete wie Haunstetten Südwest vor, welches in 20 bis 30 Jahren voll entwickelt sein wird. Die Immobilienbranche bringt sich mit Themen in den Diskurs ein, die sie ihrerseits für eine langfristig positive Entwicklung als wichtig erachtet. So auch mit einer sozialgerechten Bodennutzung (SoBoN) für Augsburg, wie Benjamin Dierig von der Dierig Holding AG auf dem Immobilienkongress anbrachte; er ist ein Sprecher des Immobiliennetzwerks und Teil einer Arbeitsgruppe, die sich mit dem Thema befasst. Klar wurde auf dem Kongress auch, dass die Stadt Augsburg mit den umliegenden Landkreisen an einem Strang ziehen muss, um Entwicklungen umsetzen zu können. Die bereits vorhandene starke Pendlerverflechtung mit dem Umland spricht hier für sich.

So punktet Augsburg im Vergleich zu den Big 7

Die Spitzenmieten liegen in Augsburg im Büromarkt bei 13,50 Euro, was noch Luft nach oben bietet. Sinkende Renditen und hinkende Bauaktivitäten in anderen Märkten rücken C-Standorte wie Augsburg immer mehr in den Fokus auch institutioneller Investoren. Augsburg punktet also zunehmend, auch im Vergleich zu den Big 7, den für die Immobilienwirtschaft bedeutendsten Städten in Deutschland, wie Berlin, Düsseldorf und München. Einen starken Treiber stellen auch Universitäten und das Universitätsklinikum Augsburg dar. Ein nachhaltiger Nachfrageanstieg geht mit neuen Technologien und der digitalen Transformation einher – hier müssten alle gleichermaßen mitmachen, meinte Peter Bigelmaier von Colliers International in seiner Keynote. Um gegenüber dem Wettbewerb punkten zu können, ginge es jetzt darum, entsprechende Angebote für Investoren zu schaffen. Research und Transparenz seien wichtige Aspekte in der Marktentwicklung. „Als Investor entwickeln wir vor Ort nicht nur die Immobilien, sondern zugleich den Markt. Dabei bringen wir internationale Trends nach Augsburg“, so Frank Heydgen von der A-Town High GmbH, die im Augsburg Innovationspark als nächstes einen 60 Meter hohen Büro-Neubau errichtet. Investoren hätten ein eigenes Interesse daran, Qualität einzubringen und brächten oftmals auch gleich die Nutzer mit.

Arbeitswelt als strategisches Asset

Was sind nun weitere Erfolgsfaktoren für die Entwicklung von Büroimmobilien? Einen wichtigen Aspekt sahen die Referenten in der Architektur als CI-Merkmal. Der nutzergetriebene Wandel im Arbeitsverhalten führt zu neuen Arbeitswelten, die ein strategisches Asset darstellen. Auch im Werben um Talents. Entwickler müssten hier vorausdenken, da kleinere Märkte diesem Trend folgen werden. Die Entwicklung sei nicht aufzuhalten und neue Bürowelten müssten auch in der Entwicklungsphase angeboten werden. Hilfreich ist hierbei die Hinzunahme von Ergebnissen aus Wissenschaft und Forschung, die sich mit Trends in Bürowelten beschäftigt. So hat der Wohlfühlfaktor für die Nutzer inzwischen oberste Priorität.

Je nach Zielsetzung muss ein Büro ein Raum für Kreativität und Austausch sein können. Oder für den Rückzug bis hin zu einem Silent Büro für das „Deep Learning“ (vor allem im Bereich der Wissenschaft). Die junge Generation verlangt zudem nach einem Landing Point. Dem Gefühl von Sicherheit und Heimat sollte also trotz des Trends zu mehr Mobilität auch Rechnung getragen werden, wie Professor Dr. Rainer Maria Wagner von WAGNER - einer Marke der Topstar GmbH - in seinem Vortrag vorstellte. Einen spannenden Blick in die Zukunft erhielten die Kongressgäste anhand eines Pilotprojekts, das sich mit dem Arbeiten in autonom fahrenden Fahrzeugen befasst. Oder auch Roboy, einem humanoiden Roboter mit Muskeln und Sehnen, für den möglicherweise in der Zukunft im Rahmen der Mensch-Maschine-Interaktion sogar in Büros ein Arbeitsplatz geschaffen werden muss.

Fakt ist, die Arbeitswelt ist einem starken Wandel unterzogen, Änderungen und Trends betreffen das gesamte Umfeld einer Büroimmobilie: von der Investition und Projektentwicklung über Architektur, Raumplanung und Digitalisierung bis hin zu Ausbau, Material und Möblierung. Dies steht in einer Wechselwirkung damit, wie heutzutage gearbeitet wird, der Mobilität und Organisationsstruktur eines Unternehmens. Hierzu bot der 6. A³ Immobilienkongress einen spannenden Überblick, der mit 250 Teilnehmern auf großes Interesse stieß. „Wir haben hier eine positive Erfolgsgeschichte, die am Anfang steht. Von den Rahmenbedingungen steht dem nichts entgegen“, so Heydgen in seinem Fazit.
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