Donnerstag, 14. Dezember 2017


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8 Jahre Regionalmanagement Wirtschaftsraum Augsburg: Ein Rück- und Ausblick

Augsburg, (lifePR) - Das Regionalmanagement begleitet die Regio als gefördertes Projekt seit ihrer Gründung im Jahr 2009. Nach acht Jahren, 12 Handlungsfeldern, 130 Veranstaltungen, 100 Veröffentlichungen, u.v.m. stand zum Oktober dieses Jahres nun das Ende der dritten Förderphase an. Anlass genug, einmal zurückzublicken – aber auch noch vorne.

Das Regionalmanagement im Wirtschaftsraum Augsburg zieht sich seit Beginn der Unternehmensgründung im Jahr 2009 wie ein roter Faden durch die Arbeit der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH. Es gingen daraus mit den Bereichen Technologietransfer & Innovationsförderung, Fachkräftesicherung & -marketing sowie Nachhaltiges Wirtschaften sogar die wesentlichen Arbeitsschwerpunkte der Gesellschaft hervor, wie sie seit 2014 bearbeitet werden. Auch die Betreuung und Moderation regionaler Netzwerke und Kooperationen, oder die Positionierung des Wirtschaftsraums Augsburg mit dem Augsburg Innovationspark als Kompetenzregion für Ressourceneffizienz, prägen das Alltagsgeschäft der regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

In einigen Zahlen gesprochen: In acht Jahren Regionalmanagement und 12 Handlungsfeldern wurden etwa 130 Veranstaltungen durchgeführt, von kleinen Workshops z.B. zum Thema Nachhaltiges Wirtschaften, über jährliche Events wie dem Tag der Logistik, bis hin zu Großveranstaltungen wie beispielsweise dem Augsburger Technologietransferkongress, der im kommenden Jahr mittlerweile zum siebten Mal stattfinden wird. Die eigene Veranstaltungsreihe A³ Wirtschaftsdialog hat sich zudem als erfolgreiches Format in der Region etabliert: Durchschnittlich 43 % der Teilnehmer bewerten diese mit „sehr gut“, 44 % mit „gut“, und mehr als 90 % der Besucher beantworten die Frage nach einer erneuten Teilnahme im Durchschnitt mit „ja“. Zudem wurden etwa 100 Publikationen im Rahmen der Regionalmanagement-Förderung vom Team der Regio veröffentlicht, von bebilderter Fachkräftebroschüre über den Wegweiser für Unternehmen, einem Nachschlagewerk zu regionalen Netzwerken und Ansprechpartnern in Behörden, bis hin zur eigenen Magazin-Reihe Ahochdrei, die dreimal jährlich zu den Themen Fachkräfte, Wirtschaft und Immobilien erscheint. Gleichzeitig konnten aus den Aktivitäten des Regionalmanagements heraus mehrere weitere Förderprojekte initiiert werden: darunter Projekte wie ADMIRe A³ (2012 bis 2015) oder ein Projekt zu Holz-Verbundlösungen (2013 bis 2016), aber auch von Unternehmen finanzierte Projekte wie die Fachkräftekampagne „Region Augsburg gefällt mir“ oder das inzwischen selbsttragend aufgestellte Netzwerk Holzbau. Somit liegt das geschätzte finanzielle Gesamtvolumen des vom Freistaat Bayern geförderten Regionalmanagements inkl. der angestoßenen weiteren Mittel bei rund 6 bis 7 Millionen Euro.

„Der Dank der Gesellschafter und auch der Gesellschaft gilt natürlich in besonderem Maß dem Fördergeber, dem Freistaat Bayern und der Regierung von Schwaben, sowohl für die finanzielle Förderung, aber auch für die inhaltliche Begleitung des Regionalmanagements auch verbunden mit der Präsenz der Lenkungsgruppe“, so Anni Fries, stellv. Landrätin des Landkreises Augsburg, in ihrer Begrüßungsrede im Rahmen der letzten Lenkungsgruppensitzung Regionalmanagement Ende September. Die Lenkungsgruppe Regionalmanagement mit Vertretern der Gesellschafter, aus Unternehmen und anderen Regionalentwicklungsinitiativen bis hin zum Fördergeber, gab über die Jahre hinweg mit ihrer Expertise wertvolle Impulse für die Projektsteuerung. In der vorerst abschließenden Sitzung wurde in etwas feierlicherer Atmosphäre in den Räumen des Klosters Holzen im Landkreis Augsburg vor allem zurückgeblickt auf die vielen Projekte und auch Erfolge, die man in den letzten Jahren verzeichnen konnte. So wurde der von der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH verfolgte Ansatz für ein Regionalmanagement im Wirtschaftsraum Augsburg vom Freistaat Bayern im Jahr 2010 beispielsweise zu den innovativsten bayernweit ausgezeichnet. 2013 erhielt die Fachkräfte Initiative Wirtschaftsraum Augsburg, ein Projekt aus dem Handlungsfeld Fachkräftesicherung, sogar die Auszeichnung zum innovativen regionalen Netzwerk und nahm diese im Rahmen des Innovationstags im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin durch Bundesministerin von der Leyen entgegen.

„Eine Erfolgsmessung gerade bei Netzwerk- und Marketingarbeiten, wie sie die Arbeit des Regionalmanagements prägen, ist schwer. Betrachtet man jedoch allein die Drittmittel, die durch im Regionalmanagement angestoßene Projekte für den Wirtschaftsraum Augsburg akquiriert werden konnten, zeigt sich, dass die investierten Fördergelder in der Region A³ sehr gut investiert sind. Das Regionalmanagement im Wirtschaftsraum Augsburg A³ ist damit herausragendes Beispiel für die Impulse, die in diesem Rahmen für die regionale Entwicklung gegeben werden“, so Herr Dr. Fröhlich, Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat bei der Lenkungsgruppensitzung Ende September.

Umso erfreulicher ist daher die Nachricht, dass die Erfolgsgeschichte des Regionalmanagements Wirtschaftsraum Augsburg mit Auslaufen der dritten Förderphase kein Ende hat, sondern man einer vorerst dreijährigen Anschlussförderung im Rahmen der neuen Förderrichtlinie Landesentwicklung, beginnend zum 01.10.2017, entgegenblickt. „Wir freuen uns alle gemeinsam auf eine weiterhin sehr gute Zusammenarbeit mit den Fördergebern, aber auch mit den Vertretern der Unternehmen und Institutionen und Initiativen aus dem Wirtschaftsraum Augsburg in der Lenkungsgruppe für die künftigen Projekte des Regionalmanagements im Wirtschaftraum Augsburg.“ Andreas Thiel, Geschäftsführer der Regio Augsburg, zum Abschluss der Runde.

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