Zwei annullierte Flüge - zwei Entschädigungen

(lifePR) ( Potsdam, )
"Mit dem heutigen Urteil des Frankfurter Amtsgerichts zu Entschädigungszahlungen bei Flugausfall wurden erneut die Fluggastrechte fundamental gestärkt. Allerdings ist der Fall, bei dem ein Reisender weder seinen gebuchten noch den alternativen Flug nach jeweiliger Annullierung antreten konnte und nun für beide entschädigt wurde, eher die Ausnahme als die Regel. Mit 90 Prozent bleiben Verspätungen von über drei Stunden für die Airlines das Hauptproblem in der Entschädigungsfrage. Verpasste Anschlussflüge oder "einfache" Annullierungen machen derzeit etwa 10 Prozent der Klagen aus. Obwohl auch Überbuchungen Entschädigungen nach sich ziehen können, tendiert die Klagebereitschaft hier momentan gegen Null. Das Hauptproblem bleibt aber auch mit dem neuerlichen Urteil bestehen: Die wenigsten Fluggäste kennen ihre Rechte und konfrontieren noch viel zu selten die Airlines mit ihren Ansprüchen. Allein deutschen Fluggästen gehen dadurch Jahr für Jahr etwa 180 Millionen Euro verloren. Weltweit liegt der Anspruch sogar bei 835 Millionen Euro."
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