Donnerstag, 19. Oktober 2017


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Grauer Kapitalmarkt: Käufern von Schrottimmobilien und Fondsanlegern droht Verlust aller Ansprüche zum 31.12.2011

Düsseldorf, (lifePR) - .
- Alle Fälle, die mehr als zehn Jahre zurückliegen, von absoluter Verjährung betroffen
- Schadensersatzansprüche noch 2011 geltend machen

Geschädigten Anlegern, die in Schrottimmobilien oder geschlossene Fonds investiert haben, droht die Verjährung aller möglichen Schadensersatzansprüche zum 31. Dezember 2011. Denn für alle Ansprüche, die bis einschließlich 2001 entstanden sind, gilt nach aktuellem Stand die absolute Verjährung von zehn Jahren. Fachanwältin Nicole Mutschke rät deshalb dazu, jetzt Ansprüche prüfen zu lassen.

Mit der Schuldrechtsreform, die zum 01. Januar 2002 in Kraft trat, änderte sich die regelmäßige Verjährungsfrist für Schadensersatzansprüche: Die Frist wurde von 30 Jahren auf 3 Jahre herabgesetzt - von dem Zeitpunkt an, zu dem der "Gläubiger von den den Anspruch begründenden Umständen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste". Zu diesen Voraussetzungen für die dreijährige Frist gab es zunächst widerstreitende Entscheidungen. Letztendlich beriefen sich aber Banken, Berater und Vermittler immer wieder vergeblich auf die Verjährung, da sie die Kenntnis der Anleger nicht nachweisen konnten - eine Wertung im Sinne der Geschädigten.

Welle von Klagen erwartet

Aber: Nach aktuell herrschender Meinung droht nun zum 31. Dezember 2011 die kenntnisunabhängige absolute Verjährungsfrist des BGB. Demnach verjähren zu diesem Zeitpunkt alle Ansprüche, die vor 2001 entstanden sind. Anleger sollten sich also beeilen. "Bisher bestehen gute Chancen, dass die Ansprüche der Geschädigten nicht verjährt sind. Das wird sich ab dem nächsten Jahr ändern. In diesem Jahr erwarten wir daher eine Welle von Klagen. Das wird die Abläufe verzögern und die Chance auf schnelle, kostengünstige und außergerichtliche Regelungen reduzieren", erklärt die Fachanwältin Nicole Mutschke. "Wer jetzt seine Ansprüche geltend macht, hat deshalb einen wichtigen Zeitvorteil." Mutschke rät dazu, den Einzelfall von einem Anwalt prüfen zu lassen.

Die Fachkanzlei Mutschke vertritt vor allem Anleger, die in Schrottimmobilien zum Beispiel der Köllner & Co. KG oder in geschlossene Fonds - Immobilien-Fonds, Windpark-Fonds, Medien-Fonds investiert habe, wie zum Beispiel Dr. Görlich-Fonds, VIP-Fonds; Victory-Fonds, KGAL/ALCAS-Fonds oder Apollo-Fonds.

Weitere Informationen unter www.kanzlei-mutschke.de.

Rechtsanwaltskanzlei Mutschke

Die Kanzlei Mutschke hat sich auf die Rechtsgebiete Bank- und Kapitalmarkrecht sowie Arbeitsrecht spezialisiert. Die Rechtsanwälte der Kanzlei betreuen insbesondere Käufer von sogenannten Schrottimmobilien und Gesellschafter geschlossener Fonds. Inhaberin ist Nicole Mutschke, Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarkt- sowie Arbeitsrecht. Frau Mutschke greift auf Erfahrungen aus mehreren Hundert Fällen des Anlegerschutzes zurück und vertritt ihre Mandanten bundesweit engagiert gegenüber Vermittlern, Verkäufern, finanzierenden Banken und Fondsgesellschaften. Der Hauptsitz der Kanzlei ist Düsseldorf, die Zweigstelle befindet sich im westfälischen Preußisch Oldendorf. www.kanzlei-mutschke.de.

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